Als Teamkollege von Max Verstappen: Sebastian Vettel plant Comeback!
Heppenheim - 2022 hat der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (38) seine Karriere beendet. Jetzt denkt er über eine Rückkehr in den Rennsport nach – an der Seite von Max Verstappen (28)!
Das bestätigte der gebürtige Heppenheimer im Gespräch mit "ServusTV". Zwar wird Vettel nicht neben Verstappen in das Cockpit eines Formel-1-Boliden von Red Bull Racing steigen, aber gemeinsam mit dem Zweiten der vergangenen Saison und ebenfalls vierfachen Weltmeister an einem echten Rennsport-Klassiker teilnehmen: dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
"Ich bin auch mit dem Max in regelmäßigem Austausch", sagte Vettel. "Wir haben schon vor ein paar Jahren gesprochen, dass wir, wenn es einmal passt, Le Mans zusammen fahren."
Der 38-Jährige hatte während seiner Karriere alle Formel-1-Titel in einem Auto von Red Bull gewonnen, die Verbindung zum österreichischen Rennstall ist weiterhin gut.
Und auch Verstappen zeigt sich interessiert. "Das würde ich sehr gerne machen. Aber natürlich nur, wenn wir um Siege kämpfen können", sagte er am Rande von Testfahrten in Bahrain.
Wann es nun mit einer Teilnahme am Sportwagen-Rennen im Nordosten Frankreichs klappen könnte, bleibt natürlich abzuwarten.
Wäre für Sebastian Vettel auch eine Rückkehr in ein Formel-1-Cockpit denkbar?
In diesem Jahr fällt der Termin in Le Mans mit dem Grand Prix von Barcelona-Katalonien zusammen.
Und da wird Verstappen in der Formel 1 natürlich versuchen, möglichst viele Punkte zu ergattern, um seinen an McLaren-Pilot Lando Norris (26) verlorenen WM-Titel zurückzugewinnen.
Dann vielleicht 2027? Das hängt auch dort vom Rennkalender ab. Allerdings berichtet das österreichische Online-Portal "oe24", das hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für Vettels Rennsport-Comeback und die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans laufen sollen.
Und wenn der Hesse das sprichwörtliche Blut geleckt hat, wäre dann auch eine Rückkehr in die Formel 1 ein Thema? Nein, sagte Vettel gegenüber ServusTV.
"So einmal zum Fahren würde ich schon noch einmal einsteigen und wäre in dem Sinne auch noch fit genug", so der 38-Jährige. "Aber für eine ganze Saison bin ich schon zu lange raus."
Titelfoto: Bild-Montage: Darko Bantic/AP/dpa, Hasan Bratic/dpa
