Mega-Comeback in Aussicht? Deutscher Ex-Formel-1-Star liebäugelt mit Rückzug vom Rückzug

Heppenheim - Im Jahr 2022 war für ihn in der Königsklasse des Motorsports Schluss - dachte man zumindest! Denn für Sebastian Vettel (36) selbst scheint noch immer ein gedankliches Hintertürchen bezüglich einer Rückkehr in die Formel 1 zu bestehen. Doch wie wahrscheinlich ist ein Comeback des gebürtigen Heppenheimers wirklich?

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (36) bei der Vorbereitung auf einen Testeinsatz am Standort des Werksteams Porsche Penske Motorsport.
Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (36) bei der Vorbereitung auf einen Testeinsatz am Standort des Werksteams Porsche Penske Motorsport.  © Gruppe C Photography/Porsche AG/dpa

Das verriet er im Interview mit RTL und N-TV. "Natürlich denkt man mal darüber nach und liebäugelt", so der 36-Jährige, der kürzlich den neuen Porsche 963, der für den Langstreckenklassiker in Le Mans vorgesehen ist, für das Werksteam Porsche Penske Motorsport testete.

Dass er in den rund anderthalb Jahren nach seinem Abschied von der großen Formel-1-Bühne die PS und das Vollgas im Blut bei weitem noch nicht abgelegt hat, wurde aber nicht nur hinter dem Steuer des rund 680 Pferdestärken zählenden Boliden aus Stuttgart-Zuffenhausen deutlich.

"Das hat sehr viel Spaß gemacht", war daher auch das fast schon logische Resümee des viermaligen Formel-1-Weltmeisters, der seinen ersten Titel bereits im Jahr 2010 im zarten Alter von 23 Jahren einheimste und nicht umsonst als Nachfolger von Rennsport-Legende Michael Schumacher (55) gehandelt wurde.

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Doch nach vier Titeln in Serie war es mit den absoluten Glanzzeiten des Vollblut-Rennfahrers vorbei. Nichtsdestotrotz brachte er es in seiner Karriere auf 53 Siege, 57 Pole-Positionen und insgesamt 122 Podiumsplätze in 299 Rennen. Lässt er das 300. und weitere schon bald folgen?

Derzeit lautet die Antwort wohl noch klar und deutlich nein. Vor allem, weil seine drei Kinder, auch zu deren Gunsten er sein Formel-1-Ende besiegelt hatte, noch keine Anstalten machen, ihren Papa wieder zurück in die Motorsportwelt zu entlassen.

Sebastian Vettel soll im stetigen Austausch mit Mercedes-Boss Torger Christian "Toto" Wolff stehen

"Ja, manchmal ist es so, dass ein kleiner Mensch sagt, Papa, mach das nicht. Dann bist du so viel weg", sagte Vettel weiter. Dennoch konnte er sich ein Telefonat mit Mercedes-Chef Torger Christian "Toto" Wolff (52) dann doch nicht verkneifen.

Dass Vettel den nach der laufenden Saison in Richtung Ferrari abwandernden Lewis Hamilton (39) ersetzen könnte, ist derzeit dennoch lediglich äußerst stille Zukunftsmusik.

Titelfoto: Gruppe C Photography/Porsche AG/dpa

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