Spiegel fallen ab, Gesundheit der Fahrer ist gefährdet! Formel-1-Team droht peinliches Debakel

Melbourne - Schon vor dem ersten Start in die neue Saison droht Aston Martin in der Formel 1 ein absolut peinliches Debakel: Nicht nur, dass die Spiegel am neuen Boliden abfallen, das Rennauto stellt auch noch eine Gefahr für die beiden Fahrer dar.

Schon bei den Testfahrten in Bahrain hatte der neue Formel1-Bolide von Aston Martin mit großen Problemen zu kämpfen.
Schon bei den Testfahrten in Bahrain hatte der neue Formel1-Bolide von Aston Martin mit großen Problemen zu kämpfen.  © Altaf Qadri/AP/dpa

Wie Teamchef Adrian Newey (67) vor dem Großen Preis von Melbourne in Australien mitteilte, bereiten dem Team in der Formel 1 die heftigen Vibrationen des Honda-Motors große Probleme.

Sogar die Spiegel würden am "AMR26" abfallen, doch das sei nicht einmal die größte Baustelle, sondern die Gefahr für die Gesundheit der beiden Piloten Fernando Alonso (44) und Lance Stroll (27). "Das viel größere Problem ist jedoch, dass sich die Vibrationen letztendlich auf die Finger des Fahrers übertragen werden", erklärte der Boss.

Beide Piloten haben schon viel im Motorsport-Zirkus erlebt, dürften von ihrem neuen fahrbaren Untersatz genauso enttäuscht sein, wie alle anderen im Team Aston Martin. So sei der erfahrene Alonso, immerhin zweifacher Weltmeister (2005, 2006), davon überzeugt, "dass er nicht mehr als 25 Runden am Stück fahren kann, ohne eine dauerhafte Schädigung der Nerven in seinen Händen zu riskieren", meint Newey.

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Stroll rechne sogar damit, dass er nicht mehr als 15 Runden fahren kann, "bevor diese Schwelle erreicht ist". Trotz der düsteren Aussichten zeigt sich sein Teamkollege kämpferisch: "Dieses Team wird die Weltmeisterschaft gewinnen, es ist nur eine Frage der Zeit."

Drohen der Formel 1 wegen des Iran-Krieges zwei Rennausfälle?

Teamchef Adrian Newey (67, l.) hat große Sorgenfalten vor dem ersten Rennen in Melbourne.
Teamchef Adrian Newey (67, l.) hat große Sorgenfalten vor dem ersten Rennen in Melbourne.  © Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa

Bis dahin muss am Auto von Aston Martin aber noch viel passieren, wie viele Runden der Bolide am Wochenende beim Formel-1-Auftakt in Melbourne schaffen wird, weiß keiner.

Nicht nur diese Probleme werden in Australien aktuell heiß diskutiert, sondern auch, was mit den Rennen im April in Bahrain (12. April) und Saudi-Arabien (19. April) geschieht, sollte der Krieg im Iran anhalten.

Beide Länder sind vom Krieg betroffen, viel Zeit für die Entscheidung bleibt der Formel 1 um Boss Stefano Domenicali (60) nicht, denn schon nach dem Grand Prix von China (15. März) müssten Autos, Trucks und anderes Equipment nach Bahrain geflogen werden.

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Sollten beide Rennen nicht ausgetragen werden können, gibt es wohl keinen Ersatz, zudem würde es einen enormen finanziellen Schaden darstellen.

Titelfoto: Altaf Qadri/AP/dpa

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