Charlotte (USA) - Noch am vergangenen Renn-Wochenende siegte NASCAR-Legende Kyle Busch in der Craftsman Truck Series in Dover, am Donnerstag folgte dann die schockierende Nachricht: Der US-Amerikaner ist im Alter von nur 41 Jahren gestorben. Jetzt hat seine Familie die Todesursache bekannt gegeben.
Laut dem medizinischen Gutachten, das der Familie Busch vorgelegt wurde, habe Kyle an einer schweren Lungenentzündung gelitten, die sich zu einer Sepsis entwickelte, "was zu raschen und schwerwiegenden Komplikationen führte", teilten die Angehörigen in einem Statement mit.
"Die Familie bittet in dieser schwierigen Zeit weiterhin um Verständnis und um Respektierung ihrer Privatsphäre", hieß es weiter.
Busch war am Mittwoch bei einem Test in einem Fahrsimulator nicht mehr ansprechbar gewesen und daraufhin ins Krankenhaus gebracht worden. Mehrere Medien veröffentlichten später den Notruf, demzufolge der zweimalige NASCAR-Champion kurzatmig war, Blut hustete und kurz davor stand, das Bewusstsein zu verlieren.
Am Donnerstag gab seine Familie dann die Mitteilung heraus, dass sich der 41-Jährige schwer erkrankt in einer Klinik befindet, nur Stunden später folgte die tragische Nachricht seines Todes.
Er hinterlässt seine Ehefrau Samantha sowie zwei Kinder, einen 2015 geborenen Sohn und eine 2022 geborene Tochter.
Kyle Busch ist alleiniger NASCAR-Rekordhalter
Busch ist mit 234 Rennsiegen in den höchsten drei NASCAR-Serien alleiniger Rekordhalter, seine beeindruckende Karriere umspannte mehr als zwei Jahrzehnte.
Seinen letzten Rennsieg feierte er am 15. Mai, trat am 17. Mai noch bei einem All-Star-Rennen an, auch wenn er sich wenige Tage zuvor noch krank gefühlt hatte, wie ESPN berichtete. Bei einem Rennen am 10. Mai litt er demzufolge an einer Nasennebenhöhlen-Entzündung und sagte am Funk zu seinem Team, dass er eine Spritze benötige.
Eigentlich hätte Busch am Sonntag beim Coca-Cola 600, einem 600-Meilen-Rennen des NASCAR-Cups in Charlotte, teilnehmen sollen.
Um den Rekordmann zu ehren, werden dort alle Fahrer mit seiner Startnummer acht auf dem Auto an den Start gehen. Die Nummer soll zudem nicht mehr vergeben werden, bis sein Sohn alt genug ist, um sie bei Rennen zu nutzen.