Daumendrücken vor Ort: Ministerpräsident Voigt bei Olympia

Von Katrin Zeiß

Erfurt/Cortina d’Ampezzo – Während der Olympischen Winterspiele können Starter aus Thüringen auf Daumendrücken vor Ort von allerhöchster Thüringer Stelle hoffen.

Thüringens Ministerpräsident Voigt (48, CDU) ist bei den Olympischen Winterspielen selbst vor Ort. (Symbolbild)  © Bildmontage: Bernat Armangue/AP/dpa, Hendrik Schmidt/dpa

Eine Delegation mit Ministerpräsident Mario Voigt, Sportminister Stefan Gruhner (beide CDU) und Sportstaatssekretär David Möller werde am 12. und 13. Februar nach Norditalien reisen, teilte die Staatskanzlei mit.

Geplant ist der Besuch der Team-Staffel im Rennrodeln in Cortina d’Ampezzo und des Männer-Sprints im Biathlon in Antholz.

Bei den Spielen, die am Freitagabend feierlich eröffnet werden, starten zwei Dutzend Athleten aus Thüringer Sportvereinen, sie treten im Rennrodeln, Skeleton, Bobfahren, Eisschnelllauf, Skispringen und Skilanglauf an.

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Als Medaillenkandidaten gelten vor allem die Rennrodler. Der jetzige Staatssekretär David Möller war selbst jahrelang erfolgreicher Rennrodler, bei den Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver holte er Silber im Einsitzer.

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Auch Standortwerbung für Thüringen

Den Olympiatrip will die Thüringer Delegation, zu der auch Landtagspräsident Thadäus König, die sportpolitischen Sprecher der Fraktionen sowie Vertreter des Landessportbundes Thüringen und des Olympiastützpunkts gehören, für Standortwerbung, Netzwerkpflege und internationalem Austausch mit Südtiroler Landespolitikern nutzen.

Geplant ist ein Empfang der Thüringer Landesregierung im Deutschen Haus in Cortina, bei dem das Sportland Thüringen und seine Leistungsfähigkeit vorgestellt werden sollen. Thüringen hat eine jahrzehntelange Wintersporttradition und verfügt mit Oberhof und Erfurt über Wintersport-Leistungszentren.

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