Brandenburgs Medaillenhoffnung im Eiskanal: Vier Athleten träumen vom Olympia-Podest
Potsdam - Der Countdown läuft: Am Freitag werden die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo eröffnet. Gleich vier Brandenburger Bob-Sportler gehen für das deutsche Team an den Start und wecken Hoffnungen auf Edelmetall.
Mit dabei sind Deborah Levi (28) und Leonie Kluwig (27) vom SC Potsdam sowie Georg Fleischhauer (37) und Oliver Peschk (25) vom SV Motor Babelsberg.
Besonders groß sind die Erwartungen an Levi: Die amtierende Weltmeisterin holte bereits 2022 olympisches Gold und zählt auch in Cortina zu den Medaillenanwärterinnen.
Für Kluwig, Fleischhauer und Peschk wird es dagegen die Olympiapremiere – zwei von ihnen stehen als Ersatzleute bereit.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (64, SPD) zeigt sich stolz: "Für mich stehen Deborah Levi, Leonie Kluwig, Georg Fleischhauer und Oliver Peschk für Tempo, Teamgeist und Topleistung und ich freue mich, dass sie das Land Brandenburg auf der großen Bühne des Sports vertreten. Wir drücken die Daumen und wünschen unserem Quartett schnelle Kufen, sichere Fahrten und unvergessliche Momente in Cortina. Auf dass sie gut ins Ziel kommen und den olympischen Geist mit nach Hause bringen."
Brandenburg beweist: Wintersport muss keine Frage der Region sein
Auch Sportminister Steffen Freiberg (44, SPD) betont die besondere Bedeutung der Olympia-Teilnahme: "Das Sportland Brandenburg kann auch Winter! Wir stellen vier Athletinnen und Athleten, obwohl Brandenburg keine klassische Wintersportregion ist."
Die Wettkämpfe im Zweier- und Viererbob finden zwischen dem 16. und 22. Februar im Cortina Sliding Centre statt.
Jetzt heißt es: Daumen drücken – vielleicht rast Brandenburg bald wieder aufs Podest.
Titelfoto: Michael Kappeler/dpa
