Skilanglauf-Superstar muss nach Kopf-Sturz ins Krankenhaus

Drammen (Norwegen) - Schreckmoment um Johannes Hösflot Kläbo (29): Norwegens Skilanglauf-Superstar ist beim Weltcup in Drammen übel gestürzt.

Der norwegische Skilangläufer Johannes Hösflot Kläbo (29) liegt bäuchlings im Schnee und hält sich den Kopf.  © IMAGO / NTB

Im Sprint-Halbfinale am Donnerstag verlor der US-Amerikaner Ben Ogden (26) zunächst das Gleichgewicht und ging zu Boden, wodurch Kläbo auf ihn traf.

Der Rekord-Olympiasieger flog über seinen Konkurrenten hinweg und prallte dabei mit dem Hinterkopf auf den Schnee.

Kläbo blieb daraufhin zunächst am Boden liegen, ehe er sich kurze Zeit später glücklicherweise wieder aufrichtete.

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Gestützt von einem Betreuer verließ er anschließend die Strecke, wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

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Johannes Hösflot Kläbo bei Bewusstsein und unter Beobachtung

Der 29-Jährige (r.) hat sich offenbar nicht schwerer verletzt.  © Petri Korteniemi/Lehtikuva/dpa

Norwegens Mannschaftsarzt Ove Feragen gab danach vorsichtige Entwarnung. Dem staatlichen Sender "NRK" sagte er: "Er ist bei Bewusstsein, aber es war ein heftiger Sturz, und das muss ernst genommen werden. Ich sehe es positiv, dass es anscheinend nichts Ernstes ist, aber das hängt von der Person ab."

Auch Vater und Manager Haakon Kläbo äußerte sich im Gespräch mit dem Online-Portal "Dagbladet" zum Gesundheitszustand des 15-fachen Weltmeisters.

"Zum Glück scheint alles noch relativ gut zu laufen", erklärte er und fügte hinzu: "Wir müssen einfach abwarten, wie es sich entwickelt. Wenn man einen Schlag auf den Kopf bekommt, muss man die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen treffen."

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Im Klassement blieb für Kläbo am Ende Rang elf. Den Sieg im Finale holte sich sein Landsmann Ansgar Evensen (25). Jan Stölben (24) belegte als bester Deutscher Platz 23.

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