Tesero (Italien) - Katharina Hennig Dotzler (29) startet am Sonnabend in ihre dritten Olympischen Spiele. Und dies an einem Ort, der perfekt für die 29-Jährige ist. Beflügelt sie dies zu einem weiteren Coup in ihrer Karriere?
"Wenn mich jemand fragen würde, welcher Ort für mich am schönsten für Olympia wäre, dann hätte ich genau das gesagt. Das ist mein absoluter Lieblings-Weltcup-Ort, mit ganz vielen schönen Erinnerungen, und deshalb freue ich mich riesig auf die Rennen", sagte die Königswalderin vor der Anreise ins Fleimstal. Im Skilanglaufzentrum von Tesero geht's mit dem Skiathlon (10 km klassisch + 10 km Freistil) los.
Die Sächsin geht nicht mit den allergrößten Erwartungen an den Start: "Die Zielsetzung musste ich durch die vielen krankheitsbedingten Ausfälle in den letzten zwei Jahren etwas anpassen", räumt die Olympiasiegerin (Teamsprint 2022) ein.
"Hätte man mich vor zwei oder drei Jahren gefragt, hätte ich ganz klar gesagt: Ich will um eine Einzelmedaille kämpfen und mit dem Team um eine Staffelmedaille. Aber manchmal läuft es im Leben aber nicht immer nur geradeaus oder bergauf."
Deshalb passte sie die Ziele an. Beim Weltcup im schweizerischen Goms lief's aber gut. "Habe gemerkt, dass ich langsam in Form komme", freut sich "Katha".
Langlauf-Ass Dotzler hofft auf Olympia-Medaille
"Das gibt mir jetzt viel Mut und Zuversicht, in den olympischen Einzelrennen um Top-Platzierungen mitkämpfen zu können. Die Einzelmedaille würde ich jetzt ein bisschen außen vor lassen, aber ich habe auf jeden Fall die Hoffnung, in meiner besten Form diesen Winter am Start zu stehen."
Sie wünscht sich in erster Linie eine Staffel-Medaille: "Das ist ganz klar unser großes Teamziel." Ihr Olympia-Debüt gibt Hoffmann. Sie hat in Johanngeorgenstadt die ersten Schritte gemacht und wechselte mit 16 nach Oberhof. In diesem Winter überraschte die 23-Jährige über 10 km Freistil. Schaffte es dreimal in die Top Ten.
"Am meisten freue ich mich auf den 10-Kilometer-Skating-Einzel, der liegt mir wahrscheinlich am besten. Auch der Skiathlon ist ein Rennen, mit dem ich bislang gute Erfahrungen gemacht habe", so Hoffmann.