Olympia 2026 im Ticker: Showtime! Athleten-Einlauf läuft

Mailand/Cortina (Italien) - Wer holt Gold, Silber und Bronze? Am Freitag starten die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina offiziell mit einer spektakulären Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro.

Vom 6. bis zum 22. Februar kämpfen die weltbesten Wintersportler in 16 Disziplinen um insgesamt 348 Medaillen, 183 Athletinnen und Athleten vertreten dabei die deutschen Farben - Rekord!

In unserem großen Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch über alle Medaillenentscheidungen, Highlights und Randgeschichten auf dem Laufenden.

6. Februar, 20.41 Uhr: Olympia-Athleten laufen endlich ein

Nun aber voller Fokus auf die Athleten dieser 25. Olympischen Winterspiele.

Den Einlauf-Auftakt macht traditionell Griechenland. In alphabetischer Reihenfolge der Gastgeber­sprache folgen dann die weiteren Teams. Vormerken: Deutschland läuft als "Germania" an 32. Stelle ein.

6. Februar, 20.39 Uhr: Auftritt von Schauspieler Favino

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich nun auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler trägt das Gedicht "L'Infinito" von Dichter Giacomo Leopardi vor.

6. Februar, 20.31 Uhr: Italienische Hymne läuft

Im San Siro erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne ertönt.

Zeitgleich zur Zeremonie in Mailand wird auch an den anderen drei Standorten die Trikolore nach oben gezogen.

Die italienische Flaagge wird gehisst.  © Michael Kappeler/dpa

6. Februar, 20.24 Uhr: Olympia würdigt Designer-Ikone

Nun ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

Mit einer eigenen Showeinlage wird der italienische Designer gewürdigt, der im September des vergangenen Jahres im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

6. Februar, 20.18 Uhr: Mariah Carey singt bei der Eröffnungsfeier

Tosender Applaus im Stadion!

Früh in der Zeremonie greift US-Pop-Star Mariah Carey (56) zum Mikrofon, präsentiert den Italo-Hit "Volare".

Pop-Diva Mariah Carey (56) heizt dem Publikum ein.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

6. Februar, 20.13 Uhr: Farb-Spektakel par excellence

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis ist auf der Bühne, ehe drei überdimensionale Farbtuben in Blau, Rot sowie Gelb erscheinen und über der Szenerie schweben. Dazu bewegen sich bunt kostümierte Performer.

Es zeichnet sich ab, dass noch einiges an Überraschungen folgen wird.

Auf der Olympia-Bühne im San-Siro-Stadion geht es bunt zu.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

6. Februar, 20.07 Uhr: Tanzende Kunst im San Siro

Zum Start liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion wird zum Museum, Tänzer verkörpern ausgestellte Skulpturen und verwandeln so die XXL-Bühne in eine Galerie.

6. Februar, 20.01 Uhr: Los geht's! Olympia-Eröffnungsfeier läuft

Vorhang auf: Die Eröffnungszeremonie hat gerade begonnen.

Trotz der festlichen Atmosphäre ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen einige Fans wohl abgeschreckt zu haben.

6. Februar, 19.50 Uhr: Deutsche Athleten treten getrennt auf

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungszeremonie teil. Sie treten allerdings nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden dezentral an vier Austragungsorten begrüßt.

Neben dem Hauptteil im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand reisen zu müssen.

6. Februar, 18.59 Uhr: Olympia-Eröffnungsfeier live im Free-TV

Das Warten hat schon bald ein Ende: In rund einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19.50 Uhr wird die Haupt-Zeremonie aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert dann gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feierlichkeiten, die abgespeckt auch in Cortina, Predazzo und Livigno stattfinden.

Wer möchte, kann das Mega-Spektakel auch bei Eurosport sehen - oder aber hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitverfolgen.

Die Haupt-Eröffnungsfeier der 25. Winterspiele steigt im Mailänder San-Siro-Stadion.  © David Davies/PA Wire/dpa

6. Februar, 16.57 Uhr: Ski-Freestyle-Athletin Mohr muss sich Eingriff unterziehen

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin hat sich im Slopestyle-Training böse verletzt.

Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag via Instagram bekannt gab, zog sich Mohr nach der Landung eines Sprunges einen "kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie" zu. Die 19-jährige Athletin musste sich daraufhin in der Orthopädischen Chirurgie München einem "arthroskopischen Eingriff" unterziehen.

"Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Einen positiven Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann das Knie in einigen Tagen wieder voll belastbar sein", wird der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne in der Mitteilung zitiert. Mohr darf somit weiter auf einen Start bei den Winterspielen hoffen.

Kann auch nach ihrer Verletzung noch auf Olympia hoffen: Deutschlands Ski-Freestyle-Athletin Muriel Mohr (19).  © Daniel Karmann/dpa

6. Februar, 15.53 Uhr: Kira Weidle-Winkelmann unglücklich über Änderungen an Olympia-Piste

Das Training am Donnerstag musste wegen Schneefalls ausfallen, deshalb war der Lauf am heutigen Freitag das erste Mal, dass Kira Weidle-Winkelmann (29) die Piste in Cortina hinunter fuhr. Zwar lieferte sie die drittschnellste Zeit des Tages ab, war aber im Nachhinein enorm unzufrieden mit der Präparierung der Strecke.

"Es will natürlich jeder etwas Besonderes machen für ein Großereignis und mehr Spannung reinbringen. Ich bin da kein großer Fan von", sagte die 29-Jährige nach dem Training: "Unser Sport ist gefährlich genug, da weiß ich nicht, wieso man immer noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig."

Weidle-Winkelmann hatte 2021 noch WM-Silber in der Abfahrt gewonnen - ausgerechnet in Cortina. Doch von der Piste von damals ist anscheinend nicht viel übrig, demnach wurden zusätzliche, schärfere Wellen eingearbeitet.

"Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es gewohnt ist", sagte die Sportsoldatin, die in dieser Saison schon zwei Podiumsplätze in der Abfahrt holte: "Aber jetzt wissen wir's und müssen damit umgehen."

Kira Weidle-Winkelmann (29) war nicht zufrieden mit der Präparierung der Piste.  © Giovanni Auletta/AP/dpa

6. Februar, 13.58 Uhr: Starkes Abfahrtstraining von Kira Weidle-Winkelmann

Mit starker Verzögerung konnte das Abfahrtstraining der Frauen doch noch durchgezogen werden, das unterschiedlicher für die beiden Deutschen nicht hätte laufen können.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der langen Unterbrechung große Probleme mit der Strecke in Cortina, verpasste einige Tore und landete weit hinten im Feld. Kira Weidle-Winkelmann (29) hingegen überzeugte mit der drittschnellsten Laufzeit.

Dann waren aber alle Augen auf Lindsey Vonn (41) gerichtet: Die US-Amerikanerin, die sich nach ihrem Kreuzbandriss der Belastungsprobe unterzog, wirkte souverän und brachte ihre fahrt ohne größere Probleme ins Ziel. Eine Medaille scheint für die 41-Jährige trotz ihres Handicaps nicht ausgeschlossen zu sein.

Kira Weidle-Winkelmann (29) brachte die drittbeste Zeit auf die Piste.  © Marco Trovati/AP/dpa

6. Februar, 13.40 Uhr: Daniel Hemetsberger kehrt schwer gezeichnet auf die Piste zurück

Er ist irre hart im Nehmen: Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34), der im Abfahrtstraining am Donnerstag so schwer gestürzt war, dass er sogar seinen Helm verlor, stand keine 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr seine nächste Abfahrt.

Dabei war der Speed-Spezialist schwer gezeichnet: Mit Plastern auf Nase und Wange, blutunterlaufenem Auge und mehreren fehlenden Zähnen kehrte er auf die Piste zurück, war aber guter Dinge und scherzte noch mit seinen Teamkollegen herum.

Beim finalen Abfahrtstraining fuhr der 34-Jährige dann sogar auf den zweiten Platz, da aber insgesamt 21 Athleten das Training ausließen und zahlreiche weitere mit sichtbar angezogener Handbremse fuhren, hat das für den Wettkampf am Samstag keine Aussagekraft.

Mit geschundenem Gesicht kehrte Daniel Hemetsberger (34) am Tag nach seinem schweren Sturz auf die Piste zurück.  © Rebecca Blackwell/AP/dpa

6. Februar, 12.21 Uhr: Biathlon-Team stellt sich nach Doping-Schock hinter Rebecca Passler

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) hat sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin gestellt.

Klaus Höllrigl sprach aber auch darüber, wie die Neuigkeiten überhaupt zum Team und Passler vorgedrungen war. Mehr darüber lest Ihr hier: "'Absolutes No-Go': So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest".

Mehr zum Thema Olympische Winterspiele: