Alle schwer verletzt: Lieferwagen rast mit 100 Sachen in drei Radprofis!

Zadar (Kroatien) - Sie waren schon kurz vor dem Ziel! Ein betrunkener Lieferwagen-Fahrer beendete die Reise von drei Radprofis des österreichischen Teams Felbermayr Simplon Wels ins Trainingslager abrupt - sie mussten alle drei schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Drei Radprofis von Team Felbermayr Simplon Wels wurden in Kroatien in einen schlimmen Autounfall verwickelt.
Drei Radprofis von Team Felbermayr Simplon Wels wurden in Kroatien in einen schlimmen Autounfall verwickelt.  © JFK / APA / AFP

Rund sechs Kilometer vor dem kroatischen Zadar, wo das Trainingslager stattfinden sollte, stand das Auto der Welser Radprofis an einer Ampel, als ein Lieferwagen von hinten in das Fahrzeug krachte - laut Augenzeugen mit rund 100 Kilometern pro Stunde!

Wie die Equipe selbst auf ihrer Homepage mitteilte, sei der kroatische Fahrer stark alkoholisiert gewesen, habe weit über zwei Promille im Blut gehabt.

Die drei Sportler wurden mit schweren Verletzungen sofort in ein Krankenhaus gebracht, der Fahrer des Lieferwagens in Polizeigewahrsam genommen.

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Geschäftsführer Daniel Repitz (52) zeigte sich fassungslos über den schweren Unfall: "Wir sind völlig geschockt und hoffen, dass sich die Verletzungen als nicht allzu schwer erweisen. Das ist ein schwerer Schlag für unser Team."

Radsport-Team gibt Entwarnung: Nur noch einer der Profis auf der Intensivstation!

Bei radsport-news.com gab Rupert Hödlmoser (37), Sportlicher Leiter des Teams, am nächsten Tag aber Entwarnung: Keiner der Fahrer schwebe in Lebensgefahr. "So brutal wie der Unfall war, sind die Jungs fast noch glimpflich davongekommen. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut", erklärte der 37-Jährige.

"Es werden noch letzte Checks durchgeführt, um einfach alles auszuschließen, in den nächsten Stunden werden wir Informationen bezüglich der Transportfähigkeit bekommen."

Dass alles verhältnismäßig glimpflich abgelaufen sei, sei auch auf die exzellente Rettungskette zurückzuführen, die Radsportler wären schnell aus dem Auto geschnitten und unverzüglich behandelt worden.

Um welche drei Radprofis es sich handelt, gab das Team nicht bekannt, es gilt aber als gesichert, dass sich inzwischen nur noch einer der Sportler auf der Intensivstation befindet.

Trotz des schweren Unfalls wurde das Trainingslager von den restlichen Sportlern des Teams aufgenommen, schließlich beginnt die Radsport-Saison 2024 bereits wieder im Januar.

Titelfoto: JFK / APA / AFP

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