Bebendorf plant magische Nacht: Seine Mama läuft die ganze Zeit an der Hand mit

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Dresden - 16. August 2026: Die Uhr im Birminghamer Alexander Stadium zeigt 20.59 Uhr. Auf der Tartanbahn liegt Karl Bebendorf (30). Er schaut auf die Anzeigetafel und die weist ihn als neuen Europameister über 3000 Meter Hindernis aus. Noch ist dies ein Traum, aber für den EM-Dritten von 2024 kein unrealistischer.

Karl Bebendorf (30, l.) lief hinter den Franzosen Alexis Miellet (31, r.) und Djilali Bedrani (32) ins Ziel und holte EM-Bronze.
Karl Bebendorf (30, l.) lief hinter den Franzosen Alexis Miellet (31, r.) und Djilali Bedrani (32) ins Ziel und holte EM-Bronze.  © imago/Beautiful Sports

In Rom fehlten dem Ass vom Dresdner SC vor zwei Jahren keine 50 Zentimeter zum Coup. Und in diesem Jahr ist beim 30-Jährigen alles auf dieses Ziel ausgerichtet.

"Zumindest eine Medaille ist klar mein Anspruch", so Bebendorf. Aktuell trainiert er in St. Moritz. In der Schweizer Höhe läuft's "ganz gut. Mir geht's gut und ich bin soweit zufrieden."

Was die Einheiten gerade wert sind, sollen die ersten Rennen zeigen. Sein Saisoneinstand wird das Goldene Oval (31. Mai/Heinz-Steyer-Stadion). Die Organisatoren seines Heim-Meetings haben dafür extra ein 2000-Meter-Hindernis-Rennen ins Programm aufgenommen. Über seine Stamm-Strecke geht er eine Woche später in Stockholm bei der Diamond League an den Start.

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"Ich bin jetzt nicht so der Trainingsweltmeister und brauche die Rennen, um zu sehen, was geht", gesteht Bebendorf. "Beim Meeting in Paris Ende Juni will ich in Top-Form rennen und Richtung 8:05 Minuten laufen." Aktuell ist seine Bestzeit bei 8:11,81 Minuten.

Nach dem Wettkampf-Block legt er ein vierwöchiges Trainingslager in St. Moritz ein, um dann in England zur EM angreifen zu können. Seine 2025 an Krebs verstorbene Mama ist immer dabei. "Ich habe mir aus Kenia ein Armband mitbringen lassen – es ist Schwarz, Rot, Gold, die olympischen Ringe sind drauf und das Wort 'Mama'", verrät der Dresdner. "Dadurch ist sie immer dabei."

Definitiv auch in der hoffentlich magischen Nacht von Birmingham.

Titelfoto: imago/Beautiful Sports

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