Klare Worte von Katarina Witt: "Ich brauche keinen Mann, der seinen Namen tanzt"

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Berlin - Eiskunstlauf-Legende Katarina Witt (60) weiß genau, was sie will - und was nicht. Wenn es um Beziehungen geht, ist sie sich sicher: An ihrer Seite braucht sie einen starken Partner.

Für Katarina Witt (60) sollten Männer noch handwerklich begabt sein.
Für Katarina Witt (60) sollten Männer noch handwerklich begabt sein.  © Ingo Wagner/dpa

"Manchmal wundere ich mich schon, wenn ich die Tür aufhalte, und drei junge Männer latschen durch. Also, da bin ich noch eine andere Generation", erklärt die Doppel-Olympiasiegerin im Gespräch mit Bunte.

Mit den "modernen" Veränderungen im Geschlechterverhältnis tue sie sich noch schwer. "Ich brauche keinen Mann, der auf Socken seinen Namen tanzt. Ich will einen Mann, keine Memme", betont Witt.

Bei ihr müsse ein Mann noch eine Glühbirne einschrauben können. Dennoch macht sie klar, wie wichtig es ist, dass sich Männer und Frauen auf Augenhöhe begegnen und respektieren.

1860-Stürmer in Elbflorenz! Schlendert hier ein potenzieller Dynamo-Neuzugang durch Dresden?
Dynamo Dresden 1860-Stürmer in Elbflorenz! Schlendert hier ein potenzieller Dynamo-Neuzugang durch Dresden?

Witt lebt in Berlin, ist nicht verheiratet und hat keine Kinder.

Dennoch kann sie auf ein bemerkenswertes Liebesleben zurückblicken: 1992 war sie mit "MacGyver"-Star Richard Dean Anderson (76) zusammen. Zwei Jahre später gewann Nena-Schlagzeuger Rolf Brendel (68) ihr Herz. Regisseur Danny Huston (63) machte ihr nach den gemeinsamen Dreharbeiten zu "Die Eisprinzessin" (1996) sogar einen Heiratsantrag.

Katarina Witt und die Suche nach dem Glück

Katarina Witt (60) kann auf eine beeindruckende Eiskunstlauf-Karriere zurückschauen.
Katarina Witt (60) kann auf eine beeindruckende Eiskunstlauf-Karriere zurückschauen.  © Harry Melchert/dpa

Statt den Fokus auf eine eigene Familie zu legen, steckte sie ihre Energie lieber in ihre Karriere. So war sie zweimal Olympiasiegerin, viermal Weltmeisterin, sechsmal Europameisterin und achtmal DDR-Meisterin.

Heute ist sie als Glücksbotschafterin für die Postcode-Lotterie unterwegs. Doch was bedeutet Glück eigentlich für sie? "Man schätzt Glück viel mehr, wenn man es sich durch Fleiß und Disziplin erarbeitet hat. (…) Ich glaube, viel Glück hat man auch, wenn man erkennt, was einen glücklich macht", so die Sportlerin.

Als Beispiel nennt sie den 90. Geburtstag ihrer Mutter. Es mache sie sehr glücklich, dass sie noch gesund ist und die ganze Familie zusammenkommt.

Union-Berlin-Blog: Vergesst den April, der Mai ist entscheidend
1. FC Union Berlin Union-Berlin-Blog: Vergesst den April, der Mai ist entscheidend

Gerade auf dem Höhepunkt ihrer Karriere habe die 60-Jährige erkannt: "Einen ständigen Glückszustand kann es nicht geben." Das Leben sei immer wieder durch Höhen und Tiefen geprägt.

Titelfoto: Ingo Wagner/dpa

Mehr zum Thema Sportler: