Nach DFB-Desaster gegen Ecuador: Lukas Podolski spricht WM-Tacheles!
Köln/Zabrze (Polen) - Die WM in den USA, Mexiko und Kanada ist weiterhin DAS sportliche Thema in Fußball-Deutschland! Jetzt hat sich auch Lukas Podolski (41) in die Debatte um die DFB-Pleite gegen Ecuador eingemischt und seine knallharte Sicht der Dinge verraten.
Spätestens seit Abpfiff gegen die Südamerikaner diskutieren 80 Millionen Bundestrainer darüber, was Julian Nagelsmann (38) alles hätte besser machen können.
Einer davon: Lukas Podolski!
In der TikTok-Liveshow "Kroos & Kroos: Die WM unter der Lupe" von Toni (36) und Bruder Felix Kroos (35) hat der Weltmeister von 2014 offen Tacheles gesprochen und erklärt, dass die Niederlage gegen Ecuador gar nicht mal so schlecht ist.
"Vielleicht ist so eine Niederlage mal gut. Mal auf die Fresse zu bekommen. Damit jeder mal sagt: Jetzt kommen wir mal runter."
Geht es nach der Klublegende des 1. FC Köln sei die Niederlage ein Wachmacher zur richtigen Zeit. "Vielleicht tut so eine Niederlage mal gut, damit jeder mal in seinem Zimmerchen nachdenkt. Vielleicht ist das Training jetzt anders gewesen und geht anders zur Sache."
Toni Kroos glaubt an Achtelfinal-Sieg gegen Frankreich
Die Nationalmannschaft als Versager-Truppe abzustempeln und munter draufhauen - darauf hat "Prinz Poldi" aber keinen Bock.
"Man muss jetzt nicht alles nur schlechtreden. Lass uns die Jungs pushen. Lass uns positiv bleiben und hoffen, dass die bis zum Ende da bleiben."
Auch Ex-Mitspieler Toni Kroos sieht die Sache ähnlich, erkennt im Vergleich zu vorherigen Weltmeisterschaften aber einen entscheidenden Unterschied.
"Wir hatten früher auch Spiele, da waren wir schlecht – gegen Algerien – aber wir konnten mit schlechten Spielen trotzdem gewinnen. Das, glaube ich, hat die Mannschaft jetzt nicht."
An ein Ausscheiden gegen Paraguay denkt der sechsfache Champions-League-Sieger aber nicht - auch nicht gegen Frankreich in einem möglichen Achtelfinale.
"Ich bleibe bei meiner Aussage: Ich glaube, wenn es zum Spiel gegen Frankreich kommt, wenn alles zusammenkommt, dass wir sie schlagen können."
Titelfoto: Christoph Soeder/dpa
