Weltmeister zu Gast beim "Kölner Treff": Das rät "Prinz Poldi" FC-Youngster Said El Mala

Köln - Er weiß genau, mit wie viel Druck ein junger Fußball-Profi beim 1. FC Köln umgehen muss: Lukas Podolski (40) feierte einst selbst als 18-Jähriger sein Bundesligadebüt in der Domstadt. Für Supertalent Said El Mala (19) hat er einen Rat.

Lukas Podolski (40) hat sich beim "Kölner Treff" am Freitag zu seinem designierten Erben beim 1. FC Köln geäußert. (Archivbild)  © Federico Gambarini/dpa

Der 19-jährige Shootingstar solle seinen Weg einfach genauso weitergehen, wie bislang auch, und sich nicht von Meinungen von Außen beeinflussen lassen, betont "Prinz Poldi" am Freitagabend im "Kölner Treff".

"Er soll einfach Spaß haben, Gas geben und alles andere wird sich zeigen", meint der gebürtige Pole.

Mit seiner eigenen Karriere sei die von El Mala allerdings nicht vergleichbar, führt der 40-Jährige aus. Es sei schließlich eine andere Generation und die Zeiten hätten sich geändert. 

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Der 40-Jährige sei daher niemand, der jungen Spielern sagen würde: "Mach die Sachen, die ich früher gemacht habe, dann wirst du Profi. Das ist unglaubwürdig. Jeder muss seinen Weg finden, die Zeiten sind anders."

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Said El Mala (19) vom 1. FC Köln hat sich nach starken Leistungen in die Notizbücher zahlreicher Top-Klubs gespielt.  © Marius Becker/dpa

Lukas Podolski über Said El Mala: "Ich hoffe, dass der FC ihn für viel Geld verkauft"

Der 19-jährige El Mala spielt sich seit Saisonbeginn bei dem Aufsteiger aus Köln in den Fokus und kommt inzwischen auf acht Tore und vier Vorlagen in seinen ersten 25 Bundesligaduellen. Mit seinen Leistungen hat sich der Offensivakteur inzwischen in die Notizbücher zahlreicher nationaler und internationaler Top-Klubs gespielt. Aus Sicht eines FC-Fans meint Podolski daher: "Ich hoffe, dass der FC ihn für viel Geld verkauft – Geld ist immer nötig."

Daneben hat Podolski auch über sein Karriereende geplaudert und verraten, dass er noch nicht wisse, was er nach dem Fußball machen wolle. "Man kann es drehen und wenden wie man will: Es gibt keine Alternative dafür", meint der Ex-Nationalspieler.

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