Amadora (Portugal) - Weltmeisterliche Investoren! Thomas Müller (36) und Mats Hummels (37) wollen offenbar beim portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora einsteigen. Damit würden die beiden ehemaligen DFB-Stars eine Art deutschen Trend im Klub fortsetzen.
Wie "kicker" und "Sport Bild" übereinstimmend berichten, soll die Initiative von Johannes Mösmang (35), dem aktuellen Player-Manager des FC Bayern, ausgehen. Demnach würde der 35-Jährige im Fall einer Anteilübernahme gern auf die iberische Halbinsel in eine Management-Rolle wechseln.
Zur Investorengruppe soll auch Inter Mailands Torwart Yann Sommer (37) gehören. Für die drei kickenden Ex-Münchner sei aber vor allem eine strategische Funktion vorgesehen, während andere Geldgeber den Großteil des finanziellen Parts übernehmen sollen.
Eine endgültige Einigung steht noch aus, die Gespräche laufen laut den Meldungen aber bereits auf Hochtouren.
Estrela Amadora hat als 15. der Abschlusstabelle in der soeben abgelaufenen Saison gerade noch die Klasse gehalten, im Rahmen des Projekts wollen die prominenten Investoren den Klub aus der Vorstadt Lissabons jedoch in der Spitzengruppe der Liga Portugal etablieren.
Ob die beiden deutschen Weltmeister dafür auch weitere Spieler aus Deutschland anlocken sollen? Immerhin wechselten allein im Winter gleich vier Akteure aus den hiesigen Ligen nach Amadora.
Scouting in Deutschland dank Erfolgsgeschichte Sidny Lopes Cabral
Keeper Dudu (27) kam von Viktoria Köln, Rechtsverteidiger Max Scholze (21) vom SSV Ulm. Daneben schnappte sich Estrela noch Stürmer Chilohem Onouha (21) vom 1. FC Köln sowie Mittelfeldmann Tom Moustier (24) von Rot-Weiss Essen.
Dem intensiven Transfer-Blick nach Deutschland war die Erfolgsgeschichte von Sidny Lopes Cabral (23) vorausgegangen.
Der Linksverteidiger wechselte bereits 2022 aus Schweden zunächst zu Rot-Weiß Erfurt und zwei Jahre später dann zu Viktoria Köln. Im vergangenen Sommer lotste ihn Estrela nach Portugal, wo er sofort einschlug.
Nach einer Halbserie mit fünf Toren und drei Assists legte Benfica Lissabon im Januar gleich sechs Millionen Euro für den WM-Teilnehmer aus Kap Verde auf den Tisch.