Wiesbaden - Wenn am 27. Februar das DVV-Pokalfinale in der Lanxess Arena ausgetragen wird, sind die Volleyballerinnen aus Dresden definitiv nicht dabei. Denn der Traum, direkt bei der ersten Austragung in Köln dabei zu sein, platzte für die DSC-Girls am Donnerstagabend bereits im Achtelfinale. Bei der 2:3 (20:25, 25:21, 25:23, 19:25, 8:15)-Niederlage scheiterten sie beim VC Wiesbaden vor allem an bekannten Problemen.
"Sie in lange Ballwechsel zu verwickeln, das ist unser Ziel", verriet Alexander Waibl schon vor dem Pokal-Duell seinen Plan, um das Ticket für das Viertelfinale zu buchen.
Der Trainer weiter: "Wir müssen es schaffen, ihre Angriffsmaschine in den Griff zu kriegen, die aus der Annahme heraus wirklich beeindruckend ist. So dass sie eben nicht immer gleich mit dem ersten Kontakt aus der Annahme kommen und wir in die Rallye finden."
Und: "Dann wird es zu einem Fight."
Die langen Rallyes spielten Mittwochabend in der hessischen Landeshauptstadt allerdings nur bedingt eine Rolle. Ja, der enge Kampf um den Einzug in die nächste Runde wurde es.
Entscheidend waren längere Ballwechsel aber nur selten.
Annahme wird für DSC-Volleyballerinnen mal wieder zum Problem
Im ersten Durchgang ließ Morgan Geddes am Ende einer längeren Rallye die Möglichkeit zur 19:17-Führung ungenutzt. Dass der erste Satz an Wiesbaden ging, war aber egal.
Denn die US-Amerikanerin konterte mit ihren Kolleginnen. Druck im Aufschlag wie bereits gegen Suhl.
Als Sarah Straube dann noch mit einem Mega-Block zur 2:1-Satzführung abräumte, schien der DSC die Herausforderung am Rhein zu meistern.
Aber dann kamen die alten Probleme: Die Annahme geriet bei den Sächsinnen ab dem vierten Satz und spätestens im Tiebreak gehörig ins Wackeln.
Dazu machte die überragende Cayetana Lopez Rey im Außenangriff des VCW den Unterschied.
Um 20.42 Uhr bestrafte Wiesbaden eine schlechte Annahme zum Sieg und besiegelte das bittere Pokal-Aus der Dresdnerinnen.