DSC ohne Chance! Klare Schlappe gegen türkisches Top-Team

Dresden - Eine große Überraschung sahen die 2514 Zuschauer am heutigen Mittwochabend in der Margon Arena nicht. Stattdessen unterlagen die DSC-Mädels im sechsten und letzten Gruppenspiel der Champions League Zeren Spor Kulübü aus Ankara 0:3 (17:25, 22:25, 16:25).

Gegen Aleksandra Uzelac (21) hatten die DSC-Schmetterlinge um Mette Pfeffer (20) und Marta Levinska (24, v.l.n.r.) ihre Mühe.
Gegen Aleksandra Uzelac (21) hatten die DSC-Schmetterlinge um Mette Pfeffer (20) und Marta Levinska (24, v.l.n.r.) ihre Mühe.  © Lutz Hentschel

Alex Waibl warnte schon vor dem Rückspiel vor der "Höhe und Härte", die das türkische Team im Angriff besitzt. Ein Bild davon konnten sich in der Margon Arena bereits alle beim Warmmachen verschaffen. Fast jeder zweite Ball der Gäste landete außerhalb des Innenraums. Aber nicht etwa, weil die Präzision fehlte.

Die Mannschaft aus Ankara griff vielmehr mit so viel Power an, dass die Bälle per Aufsetzer über die LED-Bande sprangen."Ihre Außen verdient zweimal so viel wie unsere gesamte Mannschaft", umriss der DSC-Coach zudem die finanziellen Voraussetzungen der beiden Teams grob. Gemeint ist die Serbin Aleksandra Uzelac.

"Für mich ist sie deren beste Spielerin", so der 57-Jährige. So deutlich lief das Duell auf der Platte allerdings nicht. In allen Sätzen hielten die Dresdnerinnen dagegen und ließen regelmäßig ihre Qualitäten aufblitzen.

Zuspielerin Emma Grome (23, r.) setzte Marta Levinska (24) immer wieder gut ein. Für die Überraschung reichte es trotzdem nicht.
Zuspielerin Emma Grome (23, r.) setzte Marta Levinska (24) immer wieder gut ein. Für die Überraschung reichte es trotzdem nicht.  © Lutz Hentschel

Marta Levinska kam immer wieder durch, der Schuss über Mette Pfeffer funktionierte, Lorena Lorber Fijok bestätigte ihre aufsteigende Form. Aber - darin glich der Spielverlauf dem Hinspiel - es wurde nur in einem Durchgang etwas knapper. Die DSC-Schmetterlinge wehrten im zweiten Abschnitt drei Satzbälle ab, kämpften sich auf 22:24 ran. Enger wurde es nicht.

Eine schöne Geschichte erzählte die Partie trotzdem noch: Zum 12:20 im dritten Satz legt DSC-Eigengewächs Teresa Ziegenbalg den Ball auf den Boden - ihr erster Punkt in der Königsklasse.

Titelfoto: Fotomontage(2):Lutz Hentschel

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