Dank 3:0-Heimsieg! DSC krallt sich CEV-Cup-Teilnahme

Dresden - 19.54 Uhr grölten die Dresdner Fans den Satz-Zwischenstand. DSC - ZWEI, Lodz - NULL. Zuvor sicherte Jette Kuipers mit ihrem Angriff nicht nur den Punktgewinn und den dritten Platz in der Champions-League-Gruppe, sondern damit auch die Teilnahme am CEV-Cup. Dass die Dresdnerinnen das Rückspiel gegen den polnischen Vertreter 3:0 (25:18, 25:19, 26:24) gewannen, versüßte den Abend.

Die etwa 200 mitgereisten Lodz-Anhänger ließen es in der Margon Arena schneien. Die Niederlage verhagelte ihnen die Party-Stimmung nicht.
Die etwa 200 mitgereisten Lodz-Anhänger ließen es in der Margon Arena schneien. Die Niederlage verhagelte ihnen die Party-Stimmung nicht.  © Lutz Hentschel

Ihre gute Stimmung ließen sich die knapp 200 mitgereisten Gäste-Fans, die es pünktlich zum Spielstart in der Margon Arena Konfetti regnen ließen, auch durch die klare Niederlage nicht vermiesen. Denn das Duell auf den Rängen gestalteten die Lodz-Anhänger, deren Anfeuerungs-Rufe eher an die Atmosphäre bei Fußballspielen erinnerten, enger als ihr Team auf dem Feld.

"Es war bombastisch", fasste Mette Pfeffer nach dem Spiel zusammen: "Die Stimmung war mega. Wir haben alles auf dem Parkett gelassen und es hat echt richtig gut funktioniert."

Denn Mitte des ersten Satzes waren nicht nur der Großteil der 2501 Zuschauer, sondern auch die Mädels auf der Platte voll da. Emma Grome bediente Pfeffer gleich dreimal in Folge, die Dresdnerinnen glichen zum 13:13 aus. Und es wurde noch besser.

DSC-Volleyballerinnen bleiben international

Mit ihrem Punkt zum zweiten Satzgewinn sicherte Jette Kuipers (23) die Teilnahme am CEV-Cup.
Mit ihrem Punkt zum zweiten Satzgewinn sicherte Jette Kuipers (23) die Teilnahme am CEV-Cup.  © Lutz Hentschel

Die starken Aufschläge der Elbestädterinnen zwangen den Gegner zu Fehlern, da half auch die Erfahrung von Regiane Bidias nichts, vor der DSC-Coach Alex Waibl gewarnt hatte.

Der erste Durchgang endete, wie er begann - mit einem direkten Punkt per Aufschlag. Diesmal aber mit dem besseren Ende für das Heimteam. Larissa Winter besorgte per Ass den ersten Satz. Bei der Überlegenheit der Sächsinnen blieb es.

Die Gäste aus dem Nachbarland hatten große Probleme mit der Aufschlag-Qualität der DSC-Mädels, bekamen weder Pfeffer, Kuipers noch Marta Levinska in den Griff. Auf Augenhöhe war nur der Support von den Rängen.

Titelfoto: Fotomontage (2): Lutz Hentschel

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