DSC guckt nach vorne: Nach der Schlacht gegen Chieri kommt Münster!

Dresden - Erneut lieferten die DSC-Schmetterlinge am Mittwochabend einen knallharten Kampf, auch wenn letztlich wieder eine 2:3-Niederlage (13:25, 25:17, 26:28, 25:23, 12:15) dabei herumkam. Wie schon im Hinspiel setzte sich nach zwei unfassbar intensiven Stunden der Favorit aus Chieri durch - und trifft im Finale auf Galatasaray Istanbul.

Marta Levinska (24) schmetterte in Turin 33 Punkte. Wie viele werden es am Samstag gegen Münster?
Marta Levinska (24) schmetterte in Turin 33 Punkte. Wie viele werden es am Samstag gegen Münster?  © IMAGO/Matthias Rietschel

"Nach dem ersten Satz sind wir sehr, sehr gut zurückgekommen und haben wirklich starken Volleyball gespielt. Wir konnten daran anknüpfen, was wir in den ersten beiden Sätzen in Dresden gezeigt haben", sagte DSC-Libera Patricia Nestler (24) nach dem Aus im CEV-Cup.

Druck im Aufschlag und dabei sogar weniger fehleranfällig als der Gegner aus Italien, eine stabile Annahme und eine sichere Block-Feldabwehr - die Dresdnerinnen waren auf den Punkt da. Dazu schmetterte Marta Levinska (24) dem Gegner die Bälle um die Ohren und machte 33 Punkte - war überragend aufgelegt.

"Wir haben ganz tolle Rallyes gespielt", so Nestler. Die DSC-Kapitänin goss allerdings auch etwas Wasser in den Wein: "Dass der dritte Satz so geendet ist, ist ärgerlich. Aber gehört im Volleyball auch dazu." Was war passiert?

Zwei perfekte Sätze reichen DSC im Halbfinal-Hinspiel nicht!
DSC Volleyball Zwei perfekte Sätze reichen DSC im Halbfinal-Hinspiel nicht!

Beim Stand von 26:27 leistete sich ihr Team einen Positionsfehler, die Chieri bekam einen Punkt und der Durchgang ging an den Kontrahenten. "Es war ein episches Match", fasste Alex Waibl (58) zusammen. Ein verfrühtes Geschenk zu seinem an diesem Freitag 58. Geburtstag.

DSC-Coach Waibil richtet Fokus aufs Heimspiel gegen den USC Münster

Patricia Nestler (24) bekam die Hand nicht nur unter diesen Ball. Ihre Annahme war top.
Patricia Nestler (24) bekam die Hand nicht nur unter diesen Ball. Ihre Annahme war top.  © Imago/Lutz Hentschel

"Ich bin sehr zufrieden und stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben durchgängig am obersten Limit gespielt, Rückschläge weggesteckt, gekämpft und den Gegner dadurch an den Rand des Ausscheidens gebracht. Wir waren fast auf Augenhöhe", so Waibl.

Für den Coach ging der Blick nach vorn: "Jetzt gilt es, das Erlebte positiv zu verarbeiten und sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren."

Am Samstag kommt der USC Münster zu Spiel eins der "best of three"-Serie im Play-off-Viertelfinale in die Margon Arena (17.15 Uhr).

Titelfoto: Imago/Lutz Hentschel

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