Dresden - Im internationalen Sandwich gaben sich die DSC-Schmetterlinge gegen die Skurios Volleys Borken keine Blöße. Beim 3:0 (25:15, 25:16, 25:21)-Heimsieg dominierten die Dresdnerinnen den Aufsteiger von Beginn an.
"Gut gemacht, Aufgabe erfüllt", fiel das Fazit von DSC-Coach Alex Waibl (57) knapp aus.
Nicht einmal 48 Stunden nach der Gala-Vorstellung im CEV-Cup gegen Mulhouse an selber Stelle, machte der Tabellenvierte genau da weiter, wo er am Donnerstagabend aufgehört hat.
Und das hatte einen guten Grund: Der Cheftrainer schickte dieselben Sechs aufs Feld, die den klaren 3:0-Sieg im Hinspiel gegen die Französinnen klar machten.
Im ersten Angriff der Partie blieb Marta Levinska (24) noch am Block hängen. Machte aber nichts. Denn direkt im zweiten Versuch schlug sie in dieselbe Richtung - diesmal landete der Ball aber auf der Seite des Aufsteigers.
Richtig an zog der Favorit aus Sachsen Mitte des ersten Satzes. Lorena Lorber Fijok (23) vollendete zum 16:8 - dem fünften DSC-Punkt in Folge.
Bei der zweiten Chance auf den Satzgewinn war erneut die Slowenin, die am Dienstag ihren 23. Geburtstag feierte, erfolgreich und machte die verdiente Führung klar.
DSC-Mädels lassen Borken keine Chance
Das Highlight des Spiels sah Dresdens Sportbürgermeister Jan Donhauser (56), der sich unter die 2681 Zuschauer mischte, im zweiten Durchgang. Denn die Gäste aus Hessen bekamen mehrfach eine Hand unter den Ball. Letztlich versenkte Jette Kuipers (23) - 13:7.
Die Rotationsmaschine warf Waibl aber trotzdem noch an. Den Doppelwechsel mit Larissa Winter (21) als Zuspielerin für Emma Grome (23) und Rosa Entius (22) im Diagonalangriff für Levinska gab es in jedem der drei Sätze. Im ersten kamen die beiden bei 17:9-Führung, im zweiten bei 18:10 und finalen Durchgang startete das Duo von Beginn an.
Den Deckel auf die Partie machte nach 82 Minuten Kuipers mit einem ihrer zehn Punkte - und bekam verdient die goldene MVP-Medaille.
"Wir sind froh, dass wir die drei Punkte ohne Satzverlust mitgenommen haben", so Winter nach dem Spiel: "Vor allem in den ersten beiden Sätzen sind wir sehr fokussiert gestartet."
So konnten sie und ihre Kolleginnen wichtige Kräfte sparen. Denn schon Mittwoch steht das Rückspiel in Mulhouse an. Da wollen die DSC-Mädels das Halbfinale klar machen.