Kampf wurde belohnt! Bund schießt Millionen für die Sanierung der Margon Arena zu

Dresden - Undichtes Dach, fehlende VIP-Räume, zu geringe Zuschauerkapazitäten: Die Dresdner Margon Arena ist längst in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Millionen-Projekte wurden geplant und verworfen. Am Mittwoch gab's endlich mal eine positive Nachricht aus Berlin für die DSC-Volleyballerinnen als Hauptmieter!

Die Margon Arena kann jetzt saniert werden. Der Bund gibt 2,25 Millionen Euro dazu. Das gibt der Stadt Spielräume.  © DPA/Robert Michael

Die Bundesregierung hatte eine Sport-Milliarde angekündigt. Die Kommunen konnten sich mit ihren Sanierungs-Projekten bewerben.

Am Mittwoch wurde die erste Tranche von 333 Millionen Euro verteilt. Und Dresden gehörte zu den Glücklichen: Aus der Gießkanne des Bundes fließen 2,25 Millionen Euro für die zuletzt geplante Fünf-Millionen-Sanierung der Margon Arena.

"Das war Teamarbeit, dass Dresden bei der ersten Tranche dabei ist", so CDU-Stadträtin Anke Wagner (44). Sie weiß, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, beim ersten Mal dabei zu sein. Zu viele Projekte waren in der Verlosung.

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"Das verschafft uns Spielräume", sagte die 44-Jährige. Grund: Im städtischen Haushalt sind bisher die 5 Millionen Euro eingestellt. Durch das Geld vom Bund kann jetzt Geld genommen werden, um nicht nur die Halle energetisch zu sanieren sowie alle Mängel zu beseitigen – es wäre auch Spielraum für konkurrenzfähigere Bedingungen für den DSC da.

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Sprich: der lange erhoffte Anbau für VIP-Räume. Darauf wartet der mehrfache Deutsche Meister und Pokalsieger seit Jahren. Damit können die Einnahmen erhöht werden und die Mannschaft weiter auf Titeljagd gehen.

Insgesamt flossen 11,3 Millionen Euro in sechs wichtige Projekte nach Sachsen.

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