Nach zweiter Finalpleite: DSC-Geschichte wird sich wiederholen, doch welche?

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Dresden - Patricia Nestler (24) zurück auf dem Feld, Lorena Lorber Fijok (23) auf ihrer angestammten Position im Außenangriff, 3000 Fans in der Margon Arena. Eine 2:3-Niederlage setzte es für die DSC-Schmetterlinge gegen den VfB Suhl trotzdem. Klar scheint nach zwei Spielen und zwei Niederlagen aus Dresdner Sicht in der Final-Serie, dass sich Geschichte wiederholt. Die Frage ist nur, welche es sein wird.

Das hatte Alex Waibl sich anders vorgestellt: Im zweiten Finalspiel setzte es für ihn und seinen DSC die zweite Pleite gegen Suhl.
Das hatte Alex Waibl sich anders vorgestellt: Im zweiten Finalspiel setzte es für ihn und seinen DSC die zweite Pleite gegen Suhl.  © Lutz Hentschel

"Eine leichte Aufgabe wird das am Mittwoch in Suhl nicht", sagte Alex Waibl (58) nach der in Sätzen knappen, aber nach Punkten nicht ganz so engen Pleite. 89 zu 112 Zähler sprechen eine deutliche Sprache, Suhl gewann auch das zweite Final-Duell verdient.

Im Angriffsspiel musste der Coach aufgrund des Ausfalls von Amanda Siksna (Infekt) auf den Einbeiner verzichten: "Im Grunde hatten wir nur zwei Spielerinnen auf dem Feld, die Punkte gemacht haben", so Waibl, der damit Marta Levinska (24) und Mette Pfeffer (20) meinte.

"Das lag weniger an den Angreiferinnen. Die Verbindung Zuspiel-Angriff hat oft nicht gut gepasst." Zu oft, um die starken Suhlerinnen unter Druck zu setzen.

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0:2-Rückstand in der "Best of Five"-Serie im Finale um die deutsche Meisterschaft - damit kennen sich der 58-Jährige und sein DSC aus.

Patricia Nestler (24, r.) kehrte aufs Feld zurück. Die Niederlage konnte auch sie nicht verhindern.
Patricia Nestler (24, r.) kehrte aufs Feld zurück. Die Niederlage konnte auch sie nicht verhindern.  © Lutz Hentschel

DSC Volleyball: Dresden hat nichts mehr zu verlieren

Zu selten kamen Lorena Lorber Fijok (23, r.) & Co. am Suhler Block vorbei.
Zu selten kamen Lorena Lorber Fijok (23, r.) & Co. am Suhler Block vorbei.  © Lutz Hentschel

Mit derselben Hypothek reiste sein Team vergangene Saison nach Schwerin - und trotzte dem noch amtierenden deutschen Meister zwar einen Fünf-Satz-Kraftakt ab, unterlag letztlich aber dennoch.

Anders, und vor allem besser, lief es bei der vorherigen Finalteilnahme. 2021 verloren die Dresdnerinnen zum Auftakt 0:3 gegen Stuttgart, im zweiten Spiel gabs ebenfalls eine Pleite nach fünf Sätzen.

Nur, um dann zum ganz großen Comeback anzusetzen. Genau das lässt Nestler & Co. hoffen.

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"Ich wünsche mir einfach, dass wir zu unserem Rhythmus zurückfinden, furchtlos spielen. Und dann in die Serie zurückkommen", sagte Nestler.

Zu verlieren haben sie und ihre Kolleginnen nichts mehr. Genau das dürfen sie aber auch nicht.

Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel (2)

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