Pfeffer glaubt an Final-Comeback des DSC: "Das Kämpferische können wir"

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Suhl - Am Mittwoch geht es in der Suhler Wolfsgrube ab 19 Uhr um alles. Verlängern die DSC-Schmetterlinge das Meisterschafts-Finale noch um mindestens ein weiteres Spiel und zwingen die Serie noch einmal zurück in die eigene Halle oder holt sich Suhl erstmals den Titel?

Mette Pfeffer (20, l.) & Co. hauen am Mittwoch in Suhl alles rein, um den ersten Sieg in der Final-Serie einzufahren.
Mette Pfeffer (20, l.) & Co. hauen am Mittwoch in Suhl alles rein, um den ersten Sieg in der Final-Serie einzufahren.  © Lutz Hentschel

Die Ausgangslage könnte für die Dresdnerinnen nicht prekärer sein. 0:2 liegen sie in der "Best of Five"-Serie nach den Pleiten vergangenen Mittwoch (0:3) und am Samstag (2:3) zurück.

Bei einer weiteren Niederlage würde nicht nur der Traum vom zweiten Titel nach dem Supercup endgültig platzen. Die Thüringerinnen haben alle Trümpfe in der Hand und können nach ihrem Pokalsieg sogar das Double perfekt machen.

"Das Kämpferische können wir, das wissen alle", erklärte Mette Pfeffer (20) gegenüber Dyn. Was nach Floskel oder Durchhalte-Parole klingt, ist bei der Mittelblockerin und ihrem Team Gesetz.

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Gerade wenn die Vorzeichen in dieser Saison besonders schlecht standen, wuchs die 20-Jährige mit ihren Kolleginnen über sich hinaus. Erst im Halbfinale in Stuttgart wehrten sie im Tiebreak drei Matchbälle ab und gingen letztlich als Siegerinnen vom Feld.

DSC Volleyball: Dresden hat nichts mehr zu verlieren

0:2-Rückstand: Die Ausgangslage spricht gegen Alex Waibl (58, M.) und sein Team. Aber der DSC-Coach glaubt an das Wunder.
0:2-Rückstand: Die Ausgangslage spricht gegen Alex Waibl (58, M.) und sein Team. Aber der DSC-Coach glaubt an das Wunder.  © Lutz Hentschel

Die Situation vor dem Duell am Mittwoch mit den Thüringerinnen ist aber wohl noch mal eine Nummer kniffliger, nicht zuletzt, weil die DSC-Schmetterlinge in der bisherigen Serie mit einer Infektwelle innerhalb der Mannschaft zu kämpfen hatten und dies auch immer noch tun.

"Wir haben nichts mehr zu verlieren. Wir glauben an das Wunder, an unsere Außenseiter-Chance. Es wäre das Größte, was ich mir überhaupt vorstellen kann. Suhl ist schon fast durch", sagt Alex Waibl (58) vor dem möglicherweise entscheidenden dritten Spiel.

Dass es genau das nicht wird, das entscheidende und damit letzte Spiel, dafür kämpfen er und seine Spielerinnen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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