Dresden - Mit einem klaren 3:0 (28:26, 25:22, 25:19)-Sieg sind die DSC-Schmetterlinge gegen den USC Münster erfolgreich in die Play-offs gestartet. Vor 2480 Fans in der Margon Arena sicherten sich die Dresdnerinnen in der "Best-of-Three"-Serie direkt die Chance, bereits am Mittwoch das Halbfinale zu buchen.
"Ich hab gar nicht im Gefühl, dass ein Element überragend war", schätzte Patricia Nestler (24) nach Spiel eins ein: "Aber wenn es darauf ankam, dann konnten wir nochmal anziehen. Das macht uns schon auch aus."
"Es war wichtig, den ersten Satz zu drehen", bestätigte ihr Coach Alex Waibl (58) die Feststellung seiner Kapitänin.
16:20 lagen die DSC-Mädels hinten. Aber mit dem ersten Kraftakt des Abends bog sein Team den ersten Durchgang um. "Dass wir das dann noch hingekriegt haben, war wichtig. Und, dass wir jetzt am Ende nicht noch mal diesen Satz aufmachen", beschrieb Waibl sein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zu seinem 58. Ehrentag, den er am Freitag feierte.
Bei 18:10-Führung im dritten Satz sahen die CEV-Cup-Halbfinalistinnen bereits wie der sichere Sieger aus. Ein paar Annahmefehler später und der Durchgang war wieder offen, der Vorsprung auf 19:18 geschmolzen.
Patricia Nestler will für Spielpause durchziehen
Richtig knifflig wurde es dann aber doch nicht. "Dass es nicht fünf Sätze waren, sondern nur drei", stimmte den Coach ebenfalls zufrieden: "Sonst hätten wir noch mehr in den roten Bereich gehen müssen. Jetzt haben wir in Münster einen Freischuss, können dort nicht rausfliegen."
Sogar mehr noch: Mit einem Sieg am Mittwoch beim Hauptrunden-Fünften (19.30 Uhr) stehen die DSC-Mädels im Halbfinale und hätten sogar bis Ostersonntag kein Spiel.
"Wir wollen alle durchziehen", so Nestler: "Das hatten wir schon ganz lange nicht mehr, so eine Spielpause."
Neun Tage kein Spiel - das gab's für die 24-Jährige und ihr Team zuletzt über Silvester.