Sieg über die volle Distanz! DSC mogelt sich in Münster weiter
Münster - Das hatten sich die DSC-Schmetterlinge anders vorgestellt, das Ergebnis passte aber trotzdem! In Münster wackelte der Hauptrunden-Vierte, fiel beim 3:2 (25:20, 22:25, 22:25, 25:23, 18:16)-Sieg in Spiel zwei der "Best-of-three"-Serie aber nicht um. Im Halbfinale wartet jetzt Hauptrundensieger Stuttgart.
Der Weg dahin ging in Nordrhein-Westfalen über die volle Distanz und hatte allerhand Wendungen parat - allein im entscheidenden Tiebreak.
Zweimal stieg Lorena Lorber Fijok am Netz hoch, zweimal machte sie mit ihrem Block den Punkt - 3:2-Führung. Das Momentum kippte trotzdem, mit einem Block gegen Fijok holte sich Münster den 5:4-Vorsprung.
Beim Seitenwechsel hatte wieder der DSC den Vorteil, Marta Levinska besorgte das 8:6. Die Lettin machte es noch deutlicher, schlug den Block zum 11:7 an. Wer an die Vorentscheidung glaubte, hatte beim bisherigen Spielverlauf nicht aufgepasst. Denn Münster verkürzte und glich per Ass aus - 13:13.
Fijok eröffnete die Chance aufs Halbfinale, Münster schlug zurück - und hatte anschließend seinerseits die Möglichkeit.
Block Fijok, Block Mette Pfeffer und Levinska nutzte nach intensiven 129 Minuten den zweiten Matchball für das Team von Alex Waibl.
DSC-Volleyballerinnen müssen alles in die Waagschale werfen
Zuvor sah es nur ein paar Minuten nach einem sauberen Durchmarsch aus. Denn anders als in Spiel eins entschieden die Dresdnerinnen nicht jeden Satz in der Crunchtime für sich.
Mal war die Annahme zu ungenau, mal ging es in der Abwehr durch den Dresdner Block, mal fehlte die Präzision im eigenen Angriff. Und dazu bekamen die Uni-Städterinnen zu häufig ein Körperteil unter die DSC-Angriffe.
Das Ergebnis: Ein umkämpfter Schlagabtausch, bei dem das Team von Alex Waibl gegen einen Gegner auf Augenhöhe alles investieren musste.
Titelfoto: Conny Kurth
