Eislöwen gewinnen in Schwenningen und lösen Versprechen ein

Villingen-Schwenningen - Am Freitag war Oliver Granz das Lachen noch vergangen. Am Sonntag durfte der Eislöwen-Verteidiger mit einem breiten Grinsen im Gesicht 13 Sekunden vorm Ende der Partie in Schwenningen zur Bank fahren. Er machte mit seinem ersten DEL-Tor den 5:2-Sieg (1:0, 1:0, 3:2) fix!

Eislöwe Lance Bouma (35) schiebt hier gegen Wild-Wings-Goalie Joacim Eriksson (35) die Scheibe zum 1:0 ins Tor.  © imago/eibner

Der 28-Jährige hämmerte die Scheibe aus dem eigenen Drittel ins Gehäuse der Wild Wings und machte das, was er am Freitag nach der bitteren 3:4-Pleite gegen Nürnberg versprach: "Wir wollen die Fans glücklich machen, sie haben es verdient."

Deren Unterstützung war auch in Schwenningen lautstark und zahlreich. Die Eislöwen ziehen davor nur den Hut. "Wir werden in die letzten fünf Spiele alles für sie reinhauen", versprach Granz.

Und so agierte sein Team auch am Sonntag und feierte den vierten Auswärts- und insgesamt achten Saisonsieg. Mit Vollgas ging's nach vorn. Als Lance Bouma (10.) im Gewühl vor Goalie Joacim Eriksson die Scheibe reinstocherte und der Videobeweis auch nichts anderes sagte, stand es 1:0.

Dresdner Eislöwen Und noch einer! Nächster Star verlässt die Eislöwen vorzeitig

Im Mittelabschnitt brannte vorm Dresdner Kasten die Luft, aber die Eislöwen konterten und Tomas Andres (29.) stellte auf 2:0. Sein Team machte aus wenig viel, und Schwenningen tat sich schwer in Überzahl.

Anzeige

Oliver Granz darf endlich lachen, doch gesteht: "Es ist sehr, sehr hart für jeden"

Für Oliver Granz (28) ist es das schwerste Jahr seiner Karriere, doch am Sonntag durfte er nach dem Sieg und seinem Tor endlich lachen.  © Lutz Hentschel

Alexander Karachun (48.) verkürzte, Dane Fox (52.) stellte aber den alten Abstand her. Fünf Minuten vorm Ende stand es erneut 3:1.

Erinnerungen an den Freitag wurden wach, zumal Jordan Szwarz (56.) erneut für die Gastgeber verkürzte. Gegen die Tigers hatten die Eislöwen laut Oliver Granz noch "verkrampft, keiner wollte einen Fehler machen". Diesmal nicht und Sebastian Gorcik legte die Scheibe zum 4:2 ins Tor. Granz machte den Deckel drauf. Endlich ein Grund zum Lachen.

Davor gestand er: "Es ist das härteste Jahr in meiner Karriere. Der Tiefpunkt, nach dem Aufstieg so chancenlos wieder abzusteigen. Das haben wir uns alle anderes vorgestellt. Es ist sehr, sehr hart für jeden." 

Mehr zum Thema Dresdner Eislöwen: