Finaler Showdown! Schnappen sich die Eislöwen heute das Halbfinale?

Krefeld/Dresden - Siegen oder fliegen, Halbfinale oder Sommerpause, alles oder nichts: Am heutigen Dienstag gilt es für die Eislöwen im letzten Viertelfinal-Spiel bei den Pinguinen ab 19.30 Uhr noch einmal alles rauszuhauen. So, wie sie es auch in den vergangenen drei Spielen getan haben.

Philipp Kuhnekath (25) und seine Eislöwen wollen am Dienstagabend die Serie komplett drehen und in Spiel sieben des Viertelfinales die Krefeld Pinguine aus dem Play-off-Rennen nehmen.
Philipp Kuhnekath (25) und seine Eislöwen wollen am Dienstagabend die Serie komplett drehen und in Spiel sieben des Viertelfinales die Krefeld Pinguine aus dem Play-off-Rennen nehmen.  © Mathias M. Lehmann

Denn nach dem 0:3-Rückstand in der Best-of-Seven-Serie haben wohl nicht mehr viele mit solch einer starken Aufholjagd gerechnet, die am Sonntag beim 6:2-Heimsieg ihren vorläufigen Höhepunkt fand.

"Zwei gute Mannschaften, ein Spiel entscheidet. Da wird bestimmt wieder eine schöne Stimmung in Krefeld sein - das ist einfach bestes Eishockey", freut sich Eislöwen-Coach Petteri Kilpivaara (37) auf die alles entscheidende Partie in der Krefelder Yayla-Arena.

Etwas mehr als 8000 Zuschauer passen dort hinein, knapp 7500 waren es am Freitag, als die Eislöwen dort mit 3:2 gewannen und die schwarz-gelbe Wand verstummen ließen. Wiederholung dringend erwünscht!

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"Die Auswärtskulisse müssen wir nutzen. Wir gehen auf alle Fälle voll motiviert in das Spiel", erklärt der frühere Pinguin Philipp Kuhnekath (25).

Dresdner Eislöwen vor Spiel sieben bei den Krefeld Pinguinen: Nicht von der Aggressivität anstecken lassen!

Philipp Kunekath (25, unten) will sich mit seinem Team nicht mehr auf solche aggressiven Kämpfe mit den Krefeld Pinguinen einlassen.
Philipp Kunekath (25, unten) will sich mit seinem Team nicht mehr auf solche aggressiven Kämpfe mit den Krefeld Pinguinen einlassen.  © Mathias M. Lehmann

Wichtig dabei: Sich nicht von der Stimmung und der aggressiven Spielweise der Hausherren anstecken zu lassen.

Denn wie giftig es werden kann, haben die Pinguine am Sonntag im Schlussdrittel immer wieder mit teils überharten Aktionen gezeigt. Kuhnekath: "In den letzten Spielen haben wir es cleverer gemacht, sind nicht darauf eingegangen und haben die Strafen gezogen."

Vielleicht klappt es dann auch noch ein Stück weit mehr mit den Toren in Überzahl. Am Sonntag gab's - wie bei fast allem - einen Schritt nach vorn. Mehr oder minder zwei Treffer fielen im Powerplay: Kuhnekaths 6:2 definitiv, bei David Suvantos zwischenzeitlichem 2:1 war die Überzahl gerade zwei Sekunden vorbei.

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Kilpivaara warnt aber vor zu viel Euphorie: "Klar haben wir jetzt wieder Selbstvertrauen, aber das ist nur ein Spiel und beide Mannschaften wollen das gewinnen. Nichts kommt von allein, wir müssen einfach unsere Sachen ordentlichen machen."

Titelfoto: Mathias M. Lehmann

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