"Plötzlich und völlig unerwartet": Eislöwen trauern um Ex-Trainer (†56)

Garmisch-Partenkirchen/Dresden - Die Dresdner Eislöwen beklagen den schmerzlichen Verlust eines früheren Weggefährten. Der ehemalige Co-Trainer Anton "Toni" Raubal ist in der Nacht auf Donnerstag im Alter von lediglich 56 Jahren überraschend verstorben.

Toni Raubal (†56, r.) mit seinem damaligen Cheftrainer Thomas Popiesch (heute 58) 2014 beim Spiel der Dresdner Eislöwen gegen HC Litvinov. (Archivfoto)
Toni Raubal (†56, r.) mit seinem damaligen Cheftrainer Thomas Popiesch (heute 58) 2014 beim Spiel der Dresdner Eislöwen gegen HC Litvinov. (Archivfoto)  © Lutz Hentschel

Das gab der SC Riessersee, bei dem der Ex-Profi zuletzt arbeitete, in den sozialen Netzwerken bekannt. Der Co-Trainer der 1. Mannschaft und Chefcoach der U20-Auswahl sei "vergangene Nacht plötzlich und völlig unerwartet" aus dem Leben geschieden.

Kurz darauf sprachen bereits die Dresdner ihr Beileid aus: "Wir sind in Gedanken bei der Familie, den Freunden und Angehörigen. Ruhe in Frieden, Toni!", schrieben die Eislöwen.

Raubal stand früher selbst als Verteidiger auf dem Eis und spielte Mitte der 1990er Jahre in der unmittelbar davor neu gegründeten DEL für die Frankfurt Lions. 2007 beendete er seine Laufbahn bei den Moskitos Essen.

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Dem Sport blieb er anschließend treu, von 2013 bis August 2015 war er in der sächsischen Landeshauptstadt als Co-Trainer von Thomas Popiesch (58) aktiv. Kurz vor dessen Abgang verließ er die Eislöwen jedoch selbstständig aus persönlichen Gründen.

Über Frankfurt fand er daraufhin den Weg zurück zu seinem Heimatverein, bei dem er einst seine Spielerkarriere begann: "In Garmisch-Partenkirchen vermittelte er während der letzten vier Jahre seinen Schützlingen mit akribischer, täglicher Arbeit das Rüstzeug, um den Weg ins Profi-Eishockey zu finden", so der SC Riessersee.

Dresdner Eislöwen trauern um ehemaligen Co-Trainer Anton Raubal

"Wir werden den stets freundlichen, fröhlichen, nahbaren und unfassbar bodenständigen Garmisch-Partenkirchner sehr vermissen."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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