Trotz sportlicher Krise: Eislöwen mit starkem Zuschauer-Backup
Dresden - Sportlich läuft es nicht bei den Eislöwen. Dresden ist abgeschlagenen Letzter in der DEL. Das Winter Game am Samstag dürfte das letzte Highlight werden. Aber auf eines können sich die Dresdner verlassen: ein enormes Zuschauerinteresse. Nicht nur, dass die Heimspiele nach wie vor bestens besucht sind. Auch DEL-TV-Partner "MagentaSport" zeigt sich überaus zufrieden.
"Wir sehen bereits seit Saisonbeginn an den Reichweiten, dass die Spiele von Aufsteiger Dresden konstant sehr gut angenommen werden. Die Eislöwen spielen im Zuschauer-Ranking von MagentaSport um eine Playoff-Teilnahme", sagte Stefan Thelen, bei der Telekom zuständig für Sport-Content, insbesondere "MagentaSport".
"Wir leiten daraus zum einen ein großes Eishockey- und Sport-Interesse in der Region ab. Wir glauben auch, dass wir mit MagentaSport und unseren Standards in der Produktion und der redaktionellen Begleitung aller Spiele die Dresdner Fans mit unserer Art der Berichterstattung überzeugen", ergänzte Thelen. Auch bei der DEL denkt man ähnlich.
"Der Standort Dresden ist seit dem Tag des Aufstiegs eine Bereicherung für die Liga. Die Begeisterung bei den Fans und in der kompletten Region ist beeindruckend - auch wenn die Saison sportlich bislang sicherlich nicht so verlaufen ist, wie sich die Dresdner das gewünscht hätten", betonte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke (56) und ergänzte: "Mit dem Aufstieg der Dresdner hat sich die Wahrnehmung der Liga im gesamten Osten von Deutschland massiv erhöht. Es ist wichtig, dass wir jetzt im Osten Deutschlands noch ein solches Leuchtturmprojekt haben."
Titelfoto: IMAGO/Pius Koller