Dresden - Am Montag eröffneten die Dresdner Eislöwen im Neustädter Krankenhaus ein echtes Eislöwen-Familien-Zimmer für werdende Eltern. Für C.J. Suess (31) kam das etwas mehr als drei Monate zu spät. Der US-Amerikaner wurde Ende November 2025 Vater eines Mädchens. Die kleine Colby JoAnne wird aber nicht in Dresden aufwachsen. Denn der Stürmer ist der nächste, der die Fliege macht.
"Die Situation hat sich in den vergangenen Tagen sehr kurzfristig entwickelt. C.J. hat uns mitgeteilt, dass er aus familiären Gründen in die USA zurückkehren möchte. Wir respektieren seine Entscheidung und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft", erklärt Eislöwen-Sportdirektor Jens Baxmann (40).
Hauptgrund für die Vertragsauflösung soll tatsächlich die Tochter des US-Amerikaners sein, die in Suess' Heimatland aufwachsen soll.
Aber Baxmann machte schon zuletzt beim Abgang von Travis Turnbull (39) klar: "Wir möchten die neue Spielzeit mit einem verjüngten Kader fortsetzen."
Den Anfang machte Tariq Hammond (32) Anfang Februar, es folgten Andrew Yogan (34) und eben Turnbull.
Bei den Dresdner Eislöwen konnte Suess die Hoffnungen nicht erfüllen
Von Suess hat man sich beim DEL-Schlusslicht sicherlich mehr erhofft. In 31 Spielen kam der Stürmer nur auf vier Tore und fünf Assists. Macht minus 24 bei der Plus-Minus-Statistik.
Obwohl die Anzeichen vor seiner Premiere abseits des amerikanischen Kontinents da waren. Der 31-Jährige ging fast ausschließlich in der AHL auf Torejagd. In 367 Partien kam er lediglich auf 77 Treffer. Zuletzt stand er für Manitoba Moose auf dem Eis - samt Plus-Minus-Statistik von minus 17.
"Ich bin dankbar für die Zeit bei den Eislöwen und die Unterstützung, die ich hier erhalten habe. Mit der Geburt unserer Tochter im November hat sich mein Fokus verändert", so Suess.
Der 31-Jährige erklärt: "Ich möchte dem Club, meinen Teamkollegen und den Fans danken und wünsche der Organisation für die Zukunft alles Gute."