Eispiraten Crimmitschau: Sahnpark bebt dank Wruck und Trepanier

Crimmitschau - So viele Einsatzkräfte gab's noch nie zu einem Heimspiel der Eispiraten, wie beim 2:1 (1:0, 0:0, 0:1) in der Verlängerung über die Wölfe aus Freiburg am Sonntag. Ob Feuerwehr, Rettungssanitäter oder DLRG - rund 1950 hatten sich zum 4. Blaulichttag unter die 3800 Zuschauer gemischt und waren im weiten Rund des Sahnparks gut sichtbar.

Dylan Wruck netzte nach einem Konter zum 1:0 ein und feierte.  © Andreas Kretschel

Wie wichtig ihr tagtäglicher Einsatz ist, unterstrich der Spielbeginn. Da kehrte sofort Ruhe ein, weil es auf den Rängen zu einem medizinischen Notfall kam. Man konnte eine Stecknadel im Sahnpark fallen hören.

Erst Mitte des ersten Drittels wurde es wieder laut in der Heinekurve. Auf dem Eis war danach gleich mal richtig Alarm. Zwei-auf-eins-Konter über Tim McGauley, der Dylan Wruck (14.) mitnahm - 1:0.

Die Eispiraten im ersten Abschnitt weiter dominant, aber im Abschluss zu ineffizient. Dafür war vorn an der Bande endlich wieder mit Ladislav Zikmund Betrieb. Zwei Monate nach seiner Handverletzung gegen Weißwasser gab der Flügelstürmer ein äußerst energisches Comeback. Der Tscheche ackerte und ackerte. Solche Spieler brauchte es in einer intensiven Partie, die Freiburg 2:26 Minuten vor Ende im Powerplay durch Shawn O'Donnell ausglich. Verlängerung!

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Damit ging der Abnutzungskampf in die nächste Runde. Dort hatte Sebastian Streu das Auge für Maxim Trepanier, der den Sahnpark in ein Tollhaus verwandelte.

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