Eispiraten Crimmitschau suchen nach Verstärkungen
Crimmitschau - Aufgrund der zahlreichen Ausfälle von Leistungsträgern hatten die Eispiraten gehofft, über die Olympia-Pause Unterstützung von den Fischtown Pinguins Bremerhaven zu erhalten. Doch die Hoffnung, fürs Heimspiel am Freitag gegen die Starbulls Rosenheim auf die exklusive Partnerschaft mit dem DEL-Klub zurückgreifen zu können, war vergebens.
"Da Bremerhaven selbst Verletzungsprobleme hat, kann kein Spieler an uns abgestellt werden", bestätigt Eispiraten-Sprecher Aaron Frieß. So hat sich Verteidiger Rayan Bettahar im Erstliga-Kader festgespielt, Angreifer Justin Büsing laboriert aktuell ohnehin an einer Gehirnerschütterung.
Heißt: Verstärkungen gibt es, wenn überhaupt, über den Transfermarkt. Handeln müssen sie zwangsläufig. Zumal mit Dominic Walsh (36) der nächste harte Einschlag geschluckt werden musste. Für den Kapitän ist nach seiner Trainingsverletzung die Saison vorzeitig beendet.
"Teammanager Ronny Bauer und Geschäftsführer Jörg Buschmann schauen gemeinsam mit Jussi Tuores, was möglich ist", so Frieß. Die Krux ist, dass mögliche Kandidaten damit liebäugeln, einen Anschlussvertrag für die nachfolgende Saison zu erhalten.
Das birgt die Gefahr, die Katze im Sack zu kaufen, da im Vorfeld schwer absehbar ist, ob die Neuzugänge auch wirklich zünden. Und da kann es besser sein, erst mal nur bis April statt über die Saison hinaus Verträge abzuschließen.
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