Eispiraten Crimmitschau: Zündet der Innsbruck-Effekt?

Crimmitschau - "Der ganze Fokus liegt auf dem Mittwochspiel", sagte Jussi Tuores (36) direkt im Anschluss an die letzte Hauptrundenpartie bei den Wölfen Freiburg (2:3 n.V.). Die Eispiraten wollen die Play-offs entern, doch dafür müssen sie in der "Best of three"-Serie gegen die Lausitzer Füchse (besitzen Heimrecht) definitiv einmal den Fuchsbau kapern.

Benjamin Corbeil (24, M.) geht auch dahin, wo es wehtut.
Benjamin Corbeil (24, M.) geht auch dahin, wo es wehtut.  © Thomas Heide

Der war bisher Sperrgebiet. Die Auswärtsspiele gingen mit 2:5 und 2:6 deutlich verloren. Einer, der diese Serie mit brechen soll und dessen Verpflichtung die Play-off-Ambitionen untermauert, ist Neuzugang Benjamin Corbeil (24).

Der Kanadier kam Anfang letzter Woche vom HC Innsbruck, jenem Club, von dem die Eispiraten im Januar 2025 bereits ihren aktuellen Goldhelm Corey Mackin (30) nachverpflichteten. Corbeil besetzte die letzte Kontingentstelle. Die hielt man lange frei, um beim Gang in die Play-downs eventuell die Torhüterposition damit abzusichern.

Corbeil gab sein Debüt am Wochenende gegen Kaufbeuren und in Freiburg. "Er war exzellent am ersten Wochenende, wenn man bedenkt, dass er erst Montagabend ankam und zwei Trainingseinheiten mit der Mannschaft hatte. Ich mag, was er mitbringt, die Geschwindigkeit, die defensive Stärke und Disziplin", lobte Headcoach Jussi Tuores.

Corbeil rückte in eine Reihe mit den beiden besten Scorern Mackin und Dylan Wruck (33) und lieferte mit je einem Tor und Vorlage in den ersten beiden Partien sofort ab.

"Macht Spaß mit den beiden zu spielen", sagte Corbeil zur Reihe und meinte: "Sie haben sehr viel Erfahrung und helfen mir mit ihren Ratschlägen, mich schneller an diese Liga anzupassen."

Titelfoto: Thomas Heide

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