Eispiraten nach Niederlage im Spitzenspiel mit Redebedarf bei den Referees

Crimmitschau - Headcoach Jussi Tuores und Kapitän Dominic Walsh hatten nach dem 1:3 (0:1, 1:0, 0:2) der Eispiraten gegen Spitzenreiter Krefeld Pinguine am Sonntagabend einiges mit den Unparteiischen zu besprechen.

Krefelds Oliver Mebus (r.) bugsierte die Scheibe zum zwischenzeitlichen 1:1 ins eigene Tor. Louis Brune wurde das Tor gutgeschrieben.
Krefelds Oliver Mebus (r.) bugsierte die Scheibe zum zwischenzeitlichen 1:1 ins eigene Tor. Louis Brune wurde das Tor gutgeschrieben.  © Andreas Kretschel

Es war ein Spitzenspiel auf Augenhöhe, allerdings mit Referees, die eine extrem großzügige, bisweilen gar zu großzügige Linie fuhren. Krefeld stellte sich darauf etwas besser ein und ging nach einem nicht geahndeten Foul an Walsh durch Davis Vandane (7.) in Front.

Auch danach erhitzten einige Entscheidungen, oder dass sie von den Refs eben genau nicht getroffen wurden, die Gemüter. Die Quittung: gellende Pfiffe, als die Unparteiischen aus der ersten Drittelpause zurückkehrten.

Die Eispiraten gaben ihre Antwort auf dem Eis. Goalie Christian Schneider hielt seine Mannschaft mit einigen Monstersaves drin und Krefelds Oliver Mebus (33.) bugsierte die Scheibe ins eigene Tor. Louis Brune wurde es gutgeschrieben.

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Und dann wieder die Refs! Ihre Entscheidung Stockschlag gegen Mario Scalzo spottete bei der bisherigen Linie jeglicher Beschreibung, aber die Hausherren gut im Penaltykilling, sodass es mit 1:1 ins letzte Drittel ging.

Dort zeigte sich dann, wieso die Gäste nicht zu Unrecht auf Platz eins stehen. Zack Dybowski (44.) schloss eine piekfeine Kombination frei am langen Pfosten ab. Goldhelm Corey Mackin und Co. streckten sich, kamen aber nicht mehr zum Zug. Matthew Santos (59.) mit dem 1:3 per technischem Tor.

Titelfoto: Andreas Kretschel

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