Gleichen Eispiraten aus? Füchse wollen Sack zumachen!

Weißwasser/Crimmitschau - Do or die! Die Füchse haben nach dem 3:2-Sieg in der Verlängerung durch den Schuss von Kyle Havlena (69.) von der blauen Linie zwei Match-Pucks in der Hand. Den ersten davon müssen die Eispiraten am Freitagabend (19.30 Uhr) in der Pre-Play-off-Serie abwehren, wollen sie den Traum vom Viertelfinal-Einzug mit Leben füllen.

Füchse-Goalie Anthony Morrone (l.) wird hier von Eispirat Corey Mackin (30) unter Druck gesetzt.
Füchse-Goalie Anthony Morrone (l.) wird hier von Eispirat Corey Mackin (30) unter Druck gesetzt.  © Thomas Heide

Der Sahnpark ist bereit dafür! Gut 4000 Tickets waren bis Donnerstag weg. Crimmitschau steuert auf ausverkauft zu - 5222. Was das heißt? Ein Stadion, wo Dir bald das Trommelfell platzt, wenn die Fans in der Heinekurve und der Attacke-Kurve Gas geben. "Wir müssen diese Energie aufsaugen. Unsere Intensität erhöhen, um in der Serie zu bleiben", unterstrich Coach Jussi Tuores (36).

Genau diesen Drive braucht Crimmitschau jetzt - und den Lerneffekt aus Spiel eins, wo man sich die 2:0-Führung im ersten Drittel binnen 14 Sekunden vom Brot nehmen ließ. Kurz nach dem letzten Eispiraten-Treffer (17.) drehten Adam Brady (30) und Clarke Breitkreuz (34) mit einem präzisen Schuss ins kurze Eck zu.

"Das darf uns in so engen Spielen nicht passieren, durch die nächsten beiden Chancen das 2:2 zu kassieren", monierte Tuores. Sein Gegenüber Christof Kreutzer (58) sah das erwartet intensive Derby, in dem sich beide Gegner alles abverlangten. Er misst dem Heimvorteil in der Serie einen Wert bei, sagte vorm schweren Gang in den Sahnpark aber auch: "Egal, ob auswärts oder zu Hause, du musst bereit sein. Jedes Spiel wird sehr intensiv."

Bis in die tiefe Nacht kann es durchaus gehen

Dass das Kreutzer-Team den Weg nach 0:2 zurückfand, machte den Coach stolz: "Wir haben die Energie gefunden. Das zeichnet unser Team aus. Trotzdem gibt es Dinge, die wir besser machen müssen. Jetzt geht es darum, schnell zu regenerieren und wieder bereit zu sein."

Beeinflussen können es beide Coaches hinter der Bande und die Fans auf den Traversen, richten müssen es die Kufencracks auf dem Eis. "Wir müssen unsere Chancen nutzen. Auf jeden Fall sind wir bereit für Freitagnacht", so Eispirat Dylan Wruck (33).

Bis in die tiefe Nacht kann es durchaus gehen, wenn wie Mittwochabend die Verlängerung ansteht.

Titelfoto: Thomas Heide

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