Intensivstation! Ex-DEL-Profi kriegt Kufe von Gegenspieler an Hals
Dingolfing - Schockmoment in der Eishockey-Bayernliga: Marco Sternheimer (27) vom EHC Königsbrunn ist im zweiten Play-off-Duell seiner Mannschaft beim EV Dingolfing von der Kufe eines Gegenspielers am Hals getroffen worden.
Bei dem üblen Zusammenprall am Sonntagabend habe der Ex-DEL-Profi einen Cut erlitten und daraufhin angefangen, stark zu bluten, berichtet unter anderem das Nachrichten-Portal "Rosenheim24".
Der Rettungseinsatz auf dem Eis habe demnach rund eine halbe Stunde gedauert, ehe der 27-Jährige ins Dingolfinger Krankenhaus gebracht und dort auf der Intensivstation aufgenommen worden sei.
Glücklicherweise hat sich die anfängliche Sorge gelegt, Gefahr für seine Gesundheit scheint wohl nicht mehr zu bestehen.
Denn nach dem Match, das Königsbrunn im Penaltyschießen mit 4:3 für sich entschieden hatte, veröffentlichte der Verein ein Update zu Sternheimers Zustand.
In einem Instagram-Statement gab der bayerische Klub vorsichtig Entwarnung.
EHC Königsbrunn gibt Entwarnung bei Marco Sternheimer
"Marco liegt seit gestern Abend auf der Intensivstation in Dingolfing", erklärte der Verein. Dazu veröffentlichte das Team ein Bild aus dem Krankenhaus, das den früheren Augsburger-Panther-Akteur lächelnd, oberkörperfrei und mit erhobenem Daumen zeigt, verkabelt mit drei EKG-Patches und mehreren Kanülenpflastern.
"Sollte alles gut verlaufen, darf er schon die kommenden Tage nach Hause", fügte man hinzu.
Vor Sternheimers Verletzung hatte es bereits einen weiteren Schockmoment im Spiel gegeben. In der 45. Minute war nämlich Peter Brückner (31) in die Bande gekracht und zunächst auf dem Eis liegen geblieben. Glücklicherweise konnte er aber wieder aufstehen, sodass die Partie fortgesetzt wurde.
Titelfoto: Screenshot/Instagram,ehc_koenigsbrunn
