Nach Schock-Szene: Eishockey-Profi muss ins Krankenhaus
Helsinki (Finnland) - Schock-Moment im finnischen Eishockey-Oberhaus! Wenige Minuten nach Anpfiff der Erstliga-Partie zwischen Helsinki IFK und Tampereen Ilves am gestrigen Freitagabend ist es zu einem unglücklichen Zwischenfall gekommen.
Gerade einmal fünf Minuten waren im ersten Drittel absolviert, als Ilves-Stürmer Teemu Engberg (26) auf das Gehäuse von HIFK zustürmte und dabei Goalie Hugo Alnefelt (24) unglücklich mit dem Schlittschuh am Kopf traf.
Der 24-Jährige ging daraufhin zu Boden und blieb zunächst augenscheinlich regungslos liegen, ehe Betreuer umgehend zur Hilfe eilten.
Nach einer minutenlangen Behandlungspause wurde der schwedische Schlussmann unter dem Applaus der Zuschauer in der Arena auf einer Trage vom Eis gebracht.
Für ihn übernahm der Slowake Rastislav Eliáš (21) den Platz im Tor, während Alnefelt mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht wurde.
Grund zur Sorge besteht jedoch glücklicherweise nicht: Wie mehrere Medien nämlich berichteten, sei Alnefelts gesundheitlicher Zustand stabil. Der Schlussmann werde dennoch weiteren Untersuchungen im Krankenhaus unterzogen.
Schock-Moment im Video: Hugo Alnefelt mit Schlittschuh am Kopf getroffen
Geahndet wurde die Szene vom Schiedsrichtergespann übrigens nicht, was bei HIFK-Cheftrainer Olli Jokinen (47) für Unmut sorgte: "Meinst du, das ist kein Foul? Er fährt direkt in die blaue Zone, er ist nicht außerhalb des Torraums. Ist die blaue Zone nicht der Bereich, in dem der Torwart geschützt werden soll? Okay", erklärte Jokinen.
"Dann pfeift wenigstens nicht, wenn später im Spiel genau dieselbe Situation auf der anderen Seite passiert."
Titelfoto: IMAGO / Bildbyran
