Crans-Montana (Schweiz) - Das ging schief: Skirennfahrerin Emma Aicher (22) hat die Generalprobe für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo verpatzt.
Am Samstag kam die deutsche Gold-Hoffnung beim Super-G von Crans-Montana auf der Piste Mont Lachaux im berüchtigten "Fuchsloch" zu Fall, wo schon tags zuvor US-Ski-Star Lindsey Vonn (41) in der Abfahrt schwer gestürzt und anschließend mit einem Helikopter in ein Krankenhaus gebracht worden war.
Die 22-Jährige selbst hatte jedoch Glück im Unglück, kam beim Sturz im letzten Rennen vor Olympia, das für die Frauen am 8. Februar mit der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo beginnt, wohl nur mit dem Schrecken davon.
Unmittelbar danach suchte sie aber nicht nach Ausreden, im Gegenteil: Aicher gestand ihren Fehler offen ein: "Ich bin einfach nicht auf den Außenski gekommen. Das darf nicht passieren, das ist ein Anfängerfehler", erklärte sie am ZDF-Mikrofon.
"Mein Skifahren passt, und ich lasse mich davon nicht aus der Ruhe bringen. Einfach abhaken", richtete sie den Blick anschließend schon wieder nach vorne.
Malorie Blanc gewinnt Super-G von Crans-Montana
Jubeln durfte hingegen die Schweizerin Malorie Blanc (22), die vor heimischem Publikum bei ihrem 20. Weltcup-Start den ersten Sieg feierte.
Das 22 Jahre junge Nachwuchstalent setzte sich dabei gegen Sofia Goggia (33) aus Italien und die US-Amerikanerin Breezy Johnson (30) durch.