Iranischer Raketen-Angriff: Skisprung-Star sitzt in Dubai fest

Dubai - Wenn an diesem Wochenende die besten Skispringer der Welt am Kulm in Österreich um die Wette fliegen, fehlt einer der Top-Athleten des Feldes. Denn der Japaner Ren Nikaido (24), der bei den Olympischen Winterspielen gleich mit drei Medaillen dekoriert wurde, sitzt nach den iranischen Raketenangriffen auf Dubai am Flughafen des Emirats fest.

Ren Nikaido (24, l.), bei Olympia mit drei Medaillen dekoriert, schaffte es unter anderem wegen der Raketenangriffe auf den Flughafen in Dubai nicht zum Skiflug-Weltcup nach Österreich.
Ren Nikaido (24, l.), bei Olympia mit drei Medaillen dekoriert, schaffte es unter anderem wegen der Raketenangriffe auf den Flughafen in Dubai nicht zum Skiflug-Weltcup nach Österreich.  © Anne-Christine POUJOULAT / AFP

Eigentlich wollte Nikaido nach einem Abstecher in die Heimat nur zum Skiflug-Weltcup in Österreich reisen, doch der Trip entwickelte sich zu einer wahren Odyssee.

Schon sein erster Flug in Tokio musste wegen einer technischen Panne und schließlich wegen des Nachtflugverbots annulliert werden, weshalb er bereits die Qualifikation für das erste Skifliegen am Kulm am Freitag und folglich auch den Wettbewerb am Samstag verpasst hatte.

Um zumindest den zweiten Wettkampf am Sonntag noch bestreiten zu können, buchte Nikaido um, doch Glück brachte ihm das nicht. Der zweite Versuch, nach Bad Mitterndorf zu kommen, sollte über Dubai gehen - und dort sitzt der Japaner nach den iranischen Vergeltungsschlägen wegen der Angriffe Israels und der USA seit Samstag fest.

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So beschoss der Iran unter anderem den Flughafen in Dubai, an dem daraufhin alle Flüge gestrichen wurden, aktuell kann kein Flugzeug dort starten oder landen.

Ren Nikaido muss am Flughafen in Dubai ausharren

Auf Instagram zeigte Ren Nikaido seinen Fans Einblicke in seine Lage am Flughafen in Dubai.
Auf Instagram zeigte Ren Nikaido seinen Fans Einblicke in seine Lage am Flughafen in Dubai.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/ren._.nikaido (2)

Auf Instagram teilte Nikaido Einblicke in seine Odyssee, die auch noch davon gekrönt wurde, dass sein Gepäck gar nicht erst in Dubai angekommen war.

"Möge die Welt friedlich sein", postete der 24-Jährige in seiner Instagram-Story, die ihn essend und auf sein Gepäck wartend am Flughafen zeigte.

Später hatte Nikaido zumindest ein wenig bessere Nachrichten zu verkünden: "Ich habe endlich ein Zimmer bekommen", schrieb er aus dem Bett heraus und wünschte seinen Followern eine gute Nacht.

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Wann der Flughafen wieder öffnet und der Japaner seine Reise fortsetzen kann, ist noch völlig unklar. Fest steht jedoch, dass Nikaido seinen Flug noch einmal umbuchen muss: Der erste Weltcup nach den Olympischen Spielen ist am Sonntagnachmittag vorbei, danach reist der Skisprung-Tross weiter ins finnische Lahti.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Instagram/ren._.nikaido, Anne-Christine POUJOULAT / AFP

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