Badespaß und neue Regeln: Was sich in Stuttgarts Freibädern 2026 ändert

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Stuttgart - Der Sommer klopft an: Am Samstag, dem 25. April, fällt in Stuttgart der offizielle Startschuss für die diesjährige Freibadsaison.

Schon in einigen Tagen können sich Stuttgarter wieder ins kühle Nass stürzen.
Schon in einigen Tagen können sich Stuttgarter wieder ins kühle Nass stürzen.  © Thomas Niedermueller/Stadt Stuttgart

Während sich Sonnenanbeter auf die ersten Bahnen unter freiem Himmel freuen dürfen, gibt es in diesem Jahr eine wichtige Neuerung beim Nichtraucherschutz.

Traditionell macht das Freibad Möhringen am 25. April den Anfang. Die weiteren städtischen Bäder ziehen im Laufe des Mai nach:

  • 1. Mai: Höhenfreibad Killesberg

  • 9. Mai: Freibäder Rosental und Sillenbuch

  • 16. Mai: Inselbad

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Alle fünf Freibäder laden bis zum 13. September zum Schwimmen und Sonnenbaden ein. Die Öffnungszeiten sind einheitlich. Unter der Woche geht es bereits um 7 Uhr los, am Wochenende und an Feiertagen ab 9 Uhr.

In der Hauptsaison (Juni bis August) bleiben die Tore bis 20.30 Uhr offen, in den Randmonaten bis 19.30 Uhr.

Rauchen nur noch in Zonen

Wer zwischen den Badegängen eine Zigarette rauchen möchte, muss sich in dieser Saison umstellen.

Aufgrund des verschärften Landesnichtraucherschutzgesetzes ist das Rauchen in allen Freibädern ab sofort nur noch in speziell gekennzeichneten Raucherzonen erlaubt. Außerhalb dieser Bereiche herrscht ein striktes Rauchverbot, um vor allem Kinder, Jugendliche und chronisch Erkrankte besser vor Passivrauchen zu schützen.

Die Eintrittspreise bleiben allerdings stabil. Der Einzeleintritt kostet wie in den Hallenbädern 5,50 Euro (ermäßigt 3,50 Euro). Für Kurzentschlossene gibt es weiterhin den Feierabend-Tarif: Eine halbe Stunde vor Kassenschluss sinkt der Preis auf 4 Euro (ermäßigt 2,50 Euro).

Vielschwimmer können sich ab dem ersten Öffnungstag wieder die Saisonkarte für 120 Euro (ermäßigt 55 Euro) direkt an den Kassen sichern.

Während die Freibäder in Stuttgart öffnen, schließen die Hallenbäder in der Landeshauptstadt ihre Tore.
Während die Freibäder in Stuttgart öffnen, schließen die Hallenbäder in der Landeshauptstadt ihre Tore.  © Sebastian Gollnow/dpa

Personalmangel sorgt für leere Hallenbäder

Wegen des anhaltenden Fachkräftemangels konzentriert die Stadt Stuttgart ihr Personal voll auf den Freibadbetrieb. Das bedeutet, dass die Hallenbäder für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen bleiben, sobald die Freibadsaison läuft. Schul-, Vereins- und Kursschwimmen findet jedoch weiterhin statt.

Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei dem Hallenbad Zuffenhausen. Da dieses für einen Neubau abgerissen wird, steht ab dem 21. September die mobile "Aquabox" als temporärer Ersatz für Schwimmer bereit.

Titelfoto: Thomas Niedermueller/Stadt Stuttgart

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