Polizei stoppt illegalen Welpen-Handel: Täter versteckt Geld in Unterhose
Ulm - Ein angeblicher Welpen-Verkauf endete am Samstag in der Blaubeurer Straße in Ulm mit einem Polizeieinsatz. Gegen 13.30 Uhr ging bei den Beamten ein Hinweis ein, dass aus einem Auto heraus mit Hundewelpen gehandelt werde. Die Einsatzkräfte machten den beschriebenen Wagen eines 41-Jährigen wenig später ausfindig.
Die Polizei fand im Fahrzeug des Verdächtigen eine leere Hundebox. Jedoch waren keine Welpen in Sicht. Dafür ergaben sich deutliche Hinweise, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand, berichtet die Ulmer Polizei.
Auf dem Polizeirevier stellte sich schließlich heraus, dass der Fahrer gemeinsam mit seiner Freundin eine Online-Annonce für einen Welpen geschaltet hatte. Dort boten sie den Vierbeiner für 2000 Euro an.
Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten den Geldbetrag in seiner Unterhose. Weitere Beweismittel stellten die Polizisten ebenfalls sicher.
Der 41-Jährige und seine Freundin müssen sich nun wegen Betrugs verantworten. Zudem wurde den Verdächtigen die Weiterfahrt untersagt.
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