Dutzende Einsätze: So lief die Silvesternacht für die Stuttgarter Feuerwehr
Von Marcel Gnauck
Stuttgart - In der Silvesternacht hat die Feuerwehr in Stuttgart zu Dutzenden Bränden ausrücken müssen.
Besonders die hohe Zahl kleiner und gleichzeitiger Brände sei herausfordernd gewesen, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Daniel Anand.
Dennoch zog die Feuerwehr eine positive Bilanz. Auch die Polizei blickt positiv auf die Silvesternacht zurück und sprach von einer vergleichsweise ruhigen Nacht.
Die Menschen hätten sich überwiegend an das Feuerwerksverbot im City-Ring gehalten.
Balkone, Dachterrassen und Palettenlager in Brand
Etwa 75 Einsätze zählte die Feuerwehr in der Landeshauptstadt bis 6 Uhr am Morgen.
Neben vielen kleinen Bränden – etwa brennenden Mülleimern – gerieten demnach auch einige Balkone und Dachterrassen in Brand. In Zuffenhausen habe ein Palettenlager in Flammen gestanden, hieß es. Die Feuerwehr löschte die Brände.
Teilweise war auch der Winterdienst im Einsatz. Gefrorenes Löschwasser musste von den Straßen entfernt werden.
Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand. Auch Übergriffe auf Einsatzkräfte der Feuerwehr habe es nicht gegeben.
Laut Sprecher Anand sei die Zahl der Einsätze insgesamt etwas geringer als im Vorjahr gewesen. Beim Jahreswechsel 2024/25 zählte die Feuerwehr noch rund 100 Einsätze.
Feuerwerk in Menschengruppen gezündet
Trotz des Verbots sei vereinzelt Feuerwerk in Menschengruppen auf dem Schlossplatz gezündet worden. Die Polizei nahm den Angaben zufolge mehrere Verdächtige fest.
Insgesamt seien 33 Menschen Feuerwerkskörper abgenommen worden. Bei Kontrollen wurden zudem bei drei Menschen Messer gefunden.
Zeitweise war der Schlossplatz abgesperrt.
In der Vergangenheit gab es auf dem Schlossplatz immer eine große Feier mit Feuerwerk und Lichtshow. In diesem Jahr war das Event aus Kostengründen abgesagt worden.
Titelfoto: Bildmontage: SDMG / Schulz, Silas Stein/dpa
