Fire Truck der U.S. Army begräbt Opel unter sich: Schutzengel wacht über jungen Mann
Stuttgart - Bei diesem Unfall war mindestens ein Schutzengel im Spiel. Ein Feuerwehr-Truck der U.S. Army begrub am Dienstag einen geparkten Opel unter sich. Dessen Fahrer saß zu diesem Zeitpunkt noch im Wagen!
Gegen 11.25 Uhr musste die Stuttgarter Feuerwehr ihren in der Region stationierten US-Kollegen zur Hilfe eilen.
Laut Polizei befanden sich die Kameraden mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf Einsatzfahrt auf der A8 aus Richtung München kommend. Kurz vor dem Autobahnkreuz Stuttgart wollte der Fahrer (29) am Steuer des Fire Trucks die Autobahn über eine Hilfsausfahrt verlassen.
Weil der 29-Jährige mutmaßlich zu sehr aufs Gas gedrückt hatte, geriet das Löschfahrzeug ins Schlingern, schaukelte sich auf und donnerte gegen einen geparkten Opel Astra.
Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass das Feuerwehrauto auf die rechte Seite kippte, den Astra unter sich begrub und den Kombi sogar noch einige Meter mitschleifte. Zum Zeitpunkt des Unfalls saß ein 26-Jähriger im Opel. Wie durch ein Wunder blieb der junge Mann laut Polizei unverletzt, dürfte aber den Schreck seines Lebens bekommen haben.
Mehr als eine halbe Million Euro Schaden nach Unfall in Stuttgart-Vaihingen
Im Löschwagen der U.S. Army befanden sich neben dem Fahrer drei weitere Einsatzkräfte im Alter zwischen 26 und 38
Jahren. Allesamt wurden leicht verletzt, vor Ort vom Rettungsdienst betreut und dann in umliegende Krankenhäuser gefahren.
Die Polizei bezifferte den Sachschaden am Feuerwehrauto auf rund 600.000 Euro. Das tonnenschwere Fahrzeug musste mit einem Kran vom Opel gehoben werden. Am Astra entstand derweil wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Auch die Behelfsausfahrt an der A8 wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Auf den Verkehr auf der Autobahn hatte der Unfall keinen Einfluss.
Titelfoto: KS-Images.de/Andreas Rometsch
