Rettung in schwindelerregender Höhe: Feuerwehr befreit Greifvögel aus 65 Grad heißer Blech-Falle

Stuttgart - Ein schweißtreibender Einsatz für die Feuerwehr in Stuttgart: In der Innenstadt gerieten vier junge Turmfalken am späten Donnerstagnachmittag in eine lebensgefährliche Lage.

Die Vögel steckten hinter einer Kaminverkleidung fest, die sich durch die pralle Sonne extrem aufgeheizt hatte.  © Bildmontage: FW Stuttgart

Gegen 16.45 Uhr forderte das Amt für Umweltschutz die Unterstützung der Stuttgarter Feuerwehr für eine Tierrettung an. In der Blumenstraße in Stuttgart-Mitte saßen vier Jungfalken an einem Wohn- und Geschäftshaus in der Falle.

Die Tiere waren hinter die Blechverkleidung eines Kamins geraten und konnten sich nicht mehr selbstständig befreien. Die Lage war laut Feuerwehr akut gefährlich: "Durch die starke Sonneneinstrahlung hatte sich das Blech bereits auf über 65 °C erhitzt."

Einer der kleinen Falken war bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus seiner Notlage auf ein Vordach gefallen. Er konnte von den Rettern in Sicherheit gebracht werden. Die Rettung der drei verbliebenen Tiere gestaltete sich jedoch deutlich aufwendiger.

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Die Einsatzkräfte bogen hierzu das heiße Metall leicht auf. Mit einem Meterstab und einem Kescher gelang es ihnen dann, die drei verbliebenen Vögel aus ihrem heißen Gefängnis zu befreien.

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Es handelte sich um junge Turmfalken, die zu den kleinen bis mittelgroßen Greifvögeln zählen.  © FW Stuttgart

Nach etwas mehr als einer Stunde konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. Gegen 18 Uhr wurden die vier geretteten Turmfalken wohlauf an die Tierrettung des Städtischen Vollzugsdienstes übergeben.

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