Knallige Akzente in Stuttgart: Was hat es mit den gelben Skulpturen auf sich?

Stuttgart - Wer durch Stuttgart geht, wird ab sofort auf neue leuchtende Skulpturen aufmerksam. Wie die Landeshauptstadt mitteilte, markieren die bis zu vier Meter hohen, gelben Werke die 22 Projektorte der Internationalen Bauausstellung 2027 (IBA’27).

Die Internationalen Bauausstellung findet ab dem 24. April 2027 in der Region Stuttgart statt.  © L2M3/Sven Thiery

Diese sogenannten Projektmarker sind mehr als reine Hinweisschilder. Sie sollen die Identifikation mit der regionsweiten Architekturschau stärken und bleiben den Bürgern auch über das Ausstellungsjahr hinaus als moderne Stadtmöbel erhalten.

Hinter dem markanten Design steckt die Stuttgarter Agentur "Haus Otto", die einen entsprechenden Wettbewerb für sich entscheiden konnte.

Die Designer Patrick Henry Nagel und Nils Körner setzen bei ihrem Entwurf bewusst auf die zwei architektonische Ur-Formen, nämlich "Treppe und Tor". "Sie definieren die Wirkung, Wahrnehmung und Nutzung unseres Lebensraums. Zugleich haben diese Elemente einen starken symbolischen Charakter", erklären die Künstler.

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Besonders an markanten Punkten wie der Hermann-Lenz-Höhe am Weissenhof oder auf dem Krankhausareal in Sindelfingen setzen die vier Meter hohen Himmelstreppen starke visuelle Akzente. An anderen Standorten, etwa am Quartier am Rotweg oder dem Klett-Areal, laden Sitztreppen zum Entspannen und Informieren ein.

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Eine der sogenannten Himmelstreppen steht gegenüber Weissenhof-Forums in Stuttgart.  © Achim Birnbaum/IBA’27

Ein Tor befinde sich unter anderem am IBA’27-Projekt "Quartier Böckinger Straße" in Stuttgart‐Rot. Die Stadt Stuttgart koordinierte die Umsetzung und sieht in den Skulpturen eine Einladung an die Bevölkerung, sich schon heute mit den Bauprojekten der Zukunft auseinanderzusetzen.

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