Nach Medaillenregen in Italien: OB Nopper empfängt Olympia-Sportler im Rathaus

Stuttgart - Freudiger Empfang im Stuttgarter Rathaus: Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper (64, CDU) hat am Dienstag die Athletinnen und Athleten gewürdigt, die die Landeshauptstadt bei den Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo vertreten haben.

Beim Empfang mit OB Nopper (64, CDU) trugen sich Andrea Rothfuss (36, v.l.), Christian Schmiedt (37, h.l.), Anja Wicker (34, M.) und Emma Weiß (26, v.r.) ins Goldene Buch der Landeshauptstadt ein.  © Fabrice Weichelt/Stadt Stuttgart

Insgesamt sieben Medaillen brachten die Sportlerinnen und Sportler des Olympiastützpunkts Stuttgart aus Italien mit nach Hause. Darunter sind zwei goldene, drei silberne und zwei bronzene Auszeichnungen.

"Es erfüllt uns mit Stolz, dass Athletinnen und Athleten aus Stuttgart zur Weltspitze des Sports gehören", betonte OB Nopper in einer Mitteilung am Mittwoch. Sie hätten die Stadt auf der internationalen Bühne eindrucksvoll repräsentiert.

Besonderes Augenmerk lag auf Johannes Lochner, der seine beeindruckende Karriere mit einem Riesenerfolg beendete. Er sicherte sich in Mailand und Cortina d'Ampezzo Gold im Zweier- sowie im Viererbob und verabschiedet sich damit als zweifacher Olympiasieger in den Ruhestand.

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Auch im paralympischen Bereich glänzte das Stuttgarter Team. Anja Wicker erwies sich als wahre Medaillensammlerin und gewann jeweils Silber im Para-Biathlon und im Para-Skilanglauf sowie zwei weitere Bronzemedaillen.

Die Brüder Theo und Jakob Bold sicherten sich gemeinsam Silber in der Mixed-Staffel im Para-Skilanglauf.

Komplettiert wurde die starke Teamleistung durch die Platzierungen von Andrea Rothfuss (zweimal Platz vier), Christian Schmiedt und Emma Weiß, die sich alle im internationalen Spitzenfeld behaupteten.

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Der Stuttgarter Athlet Johannes Lochner (35) holte zweimal Gold und beendete im Anschluss seine Sportlerkarriere.  © Robert Michael/dpa

Investitionen in die Zukunft

Damit Stuttgart auch künftig eine Schmiede für Weltklasse-Athleten bleibt, investiert die Stadt in die Infrastruktur.

Pünktlich zum Empfang fand auch das Richtfest für das neue Sportzentrum NeckarPark statt, das komplett von der Stadt finanziert wird. Zusammen mit dem neuen Leistungssport-Konzept für 2026/27 will die Stadt Vereine stärken und Talente unabhängig von ihrer sozialen Herkunft fördern.

Nach den Winterspielen ist vor den Sommerspielen! Die Blicke der Sportwelt richten sich nun bereits auf das Jahr 2028, wenn die Flamme in Los Angeles brennen wird.

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