Sonne und Regen im Wechsel: Typisches April-Wetter am Osterwochenende
Von Marco Krefting, Magdalena Henkel, Julian Weber
Stuttgart - Gute Nachrichten für alle Ostereier-Sucherinnen und Ostereier-Sucher im Südwesten: Während das lange Wochenende über in Baden-Württemberg im Grunde dauernd mit Regen gerechnet werden muss, sieht die Wetterprognose gerade für Sonntagvormittag gut aus.
"Das dürfte der schönste Tag des Osterwochenendes werden", sagte Diplom-Meteorologin Melissa Wirtz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Stuttgart.
Ein paar hohe Wolkenfelder könnten den Sonnenschein ein wenig trüben. Und je nachdem, wo man sich aufhält, sei am Morgen auch noch etwas Nebel möglich. "Der sollte sich aber schnell auflösen", sagte Wirtz.
Dazu steigen die Temperaturen der Vorhersage zufolge auf 18 Grad im Bergland und 23 Grad am Rheingraben. In Stuttgart dürften die Höchstwerte knapp darunter liegen.
Frei nach der Redewendung "April, April – der macht, was er will" sieht es aber gegen Abend schon wieder nach Regen aus. "Da sind sich die Modelle noch nicht einig", so Wirtz. Die Tendenz gehe jedoch in diese Richtung. Wo genau es regnet, sei schwer vorherzusagen.
Frühlingshafte Temperaturen trotzt Regen
Und auch die übrigen Tage – Karfreitag, Karsamstag sowie Ostermontag – werden wohl eher durchwachsen. Am Freitag könnten bei deutlich niedrigeren Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad immer wieder ein paar Tropfen vom Himmel fallen, wie die Fachfrau sagte.
Der Samstag starte regnerisch. Erst im Tagesverlauf schwache das ab. Die Temperaturen sollen leicht steigen.
Am letzten Feiertag des langen Wochenendes, dem Ostermontag, werde es dann wieder unsicherer, sagte Wirtz. Es solle jedoch immer wieder regnen, so viel scheint klar zu sein. Die Höchstwerte blieben mit 17 Grad im Bergland und 22 bis 23 Grad im Rheingraben aber voraussichtlich frühlingshaft.
Ein solch unbeständiges Wetter ist nach Angaben der Meteorologin im April ganz üblich. Jetzt am Osterwochenende dehne sich ein Hochdruckgebiet mit Zentrum über dem Atlantik aus und bringe mildere Luftmassen nach Baden-Württemberg. Immer wieder gebe es aber leichte Tiefdruckschwenker.
Titelfoto: Bildmontage: Silas Stein/dpa / Sebastian Gollnow/dpa

