Wetter-Wahnsinn im Südwesten: Erst sommerliche Temperaturen, dann Schnee?
Stuttgart - Kann die Winterjacke schon weggepackt werden oder ist es noch zu früh dafür? Das Wetter in Baden-Württemberg zeigt sich in den kommenden Tagen von seiner wechselhaften Seite.
Der Donnerstag startet laut Bericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) recht angenehm. Zwischen zeitweise dichteren hohen Wolkenfeldern lässt sich immer wieder die Sonne blicken und es bleibt im ganzen Land trocken. Die Temperaturen klettern dabei auf Werte zwischen 16 Grad auf der Ostalb und bis zu 24 Grad im Breisgau.
In der Nacht zum Freitag ändert sich jedoch die Lage. Von Nordwesten her zieht eine Kaltfront auf, die dichte Wolken und Regen im Gepäck hat. In der zweiten Nachthälfte und am Freitagmorgen sind zudem vereinzelte kurze Gewitter mit Windböen um 60 Kilometer pro Stunde möglich.
Der Freitag präsentiert sich meist grau und nass bei kühleren Höchstwerten von 11 bis 17 Grad. Erst am Nachmittag zieht das ungemütliche Wetter von Westen her langsam wieder ab. Auf den Schwarzwaldgipfeln weht zudem ein stürmischer Wind.
Wer das Wochenende im Freien planen möchte, sollte den Samstag nutzen. Nach Auflösung lokaler Nebelfelder wird in Baden-Württemberg viel Sonnenschein erwartet. Erst gegen Abend ziehen von Westen her erneut Wolken auf, trotzdem soll es niederschlagsfrei bleiben.
Mit Höchstwerten zwischen 18 Grad im Nordosten und bis zu sommerlichen 26 Grad am südlichen Oberrhein wird der Samstag der mit Abstand wärmste Tag der Woche.
Schnee im April?
Am Sonntag zieht das nächste Tiefdruckgebiet auf. Es wird verbreitet stark bewölkt bis bedeckt, von Westen her breitet sich Regen über das ganze Land aus. Lediglich in Oberschwaben könnte es bis zum Abend trocken bleiben.
Mehr als 8 bis 14 Grad sind am Sonntag nicht zu erwarten. Ein frischer Nordwestwind sorgt zudem für ungemütliche Bedingungen im Freien.
In der Nacht zum Montag bleibt es regnerisch. Im Hochschwarzwald sinken die Temperaturen so weit, dass sich unter den Regen sogar wieder Schnee mischen kann. Die Tiefstwerte liegen zwischen 6 und nur 1 Grad.
Titelfoto: Bildmontage: Bernd Weißbrod/dpa, wetteronline.de
