Stuttgarter Bäder passen Preise an: So viel kostet Schwimmen ab Februar
Stuttgart - Wer in Stuttgart gerne schwimmen geht oder in den Thermen entspannt, muss sich ab dem 2. Februar auf neue Tarife einstellen.
Damit reagiert die Landeshauptstadt auf die anhaltend hohen Kosten für Energie, Personal und den allgemeinen Betrieb der Anlagen, wie es in einer Mitteilung hieß.
Trotz der Erhöhung bleibt der Schwimmbadbesuch ein subventioniertes Angebot, da die Stadt Stuttgart weiterhin rund die Hälfte der Gesamtkosten aus dem Haushalt beisteuert, um die Preise für die Bürger moderat zu halten.
In den klassischen Hallen- und Freibädern steigt der Einzeleintritt für Erwachsene von bisher fünf Euro auf künftig 5,50 Euro. Für ermäßigte Tickets werden ab Februar 3,50 Euro statt der bisherigen drei Euro fällig.
Auch die Mehrfachkarten, bei denen man zehn Eintritte bezahlt und den elften geschenkt bekommt, werden teurer und kosten künftig 55 Euro beziehungsweise 35 Euro in der ermäßigten Variante.
Die Saisonkarte für die Freibadsaison bleibt preislich stabil und wird weiterhin für 120 Euro sowie 55 Euro für Ermäßigte angeboten.
Drei Stuttgarter Thermen passen Preise an
Deutlichere Änderungen gibt es bei den drei großen Stuttgarter Thermen. Im Leuze steigt der Preis für den zweistündigen Aufenthalt für Erwachsene auf 11,50 Euro, während die Tageskarte künftig 15 Euro kostet.
Im Mineralbad Berg liegt der neue Basistarif bei 10 Euro und die Tageskarte bei 13 Euro. Wer das SoleBad Cannstatt besucht, zahlt ab Februar für zwei Stunden 10,50 Euro und für den ganzen Tag 14 Euro.
Samstags, sonntags und an Feiertagen wird künftig ein Zuschlag von zwei Euro auf den Schwimmbadeintritt der drei Thermen erhoben. Ausgenommen hiervon sind lediglich Kinder unter sieben Jahren, die weiterhin freien Eintritt genießen.
Eine Möglichkeit, die Preisanpassungen abzumildern, bietet nach wie vor das SchwabenKärtle. Damit lassen sich bis zu 20 Prozent Rabatt auf den regulären Einzeleintritt sowie die Sauna-Aufpreise erzielen.
Titelfoto: Bildmontage: Bernd Weißbrod/dpa

