Blitzermarathon in Bayern: Hier müssen Autofahrer besonders wachsam sein
München - In Bayern und auch deutschlandweit hat am Montag der Blitzermarathon begonnen. Gerade am Mittwoch kommt es dabei verstärkt zu Kontrollen. Der Innenminister hat verraten, wo überall geblitzt werden wird.
Für Raser kann es am kommenden Mittwoch (15. April) teuer werden: Mit 24-Stunden-Kontrollen will die Polizei so den Temposündern auf die Schliche kommen.
An diesem Tag wird flächendeckend und mit besonders hoher Kontrolldichte gemessen – sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts.
Zum Wochenstart kündigen viele Bundesländer verstärkte Kontrollen an: Teils wird mehrere Tage durchgehend geblitzt, teils liegt der Fokus auf dem Aktionstag. Mancherorts wurden sogar Messstellen vorab veröffentlicht, um Autofahrer zu sensibilisieren.
Ob in Coburg oder München, im Bayerischen Wald, in Augsburg oder im Berchtesgadener Land: In ganz Bayern sind am Mittwoch rund 1570 Messstellen geplant – auf Autobahnen, Bundes-, Land- und Kreisstraßen sowie innerorts.
Im Fokus stehen vor allem unfallträchtige Strecken sowie besonders sensible Bereiche – etwa vor Schulen, Altenheimen, Krankenhäusern oder an Baustellen.
Ein Vorteil für Autofahrer in Bayern: Das Innenministerium veröffentlicht die Blitzerstandorte vorab online. Eine Übersicht samt interaktiver Karte zum Blitzmarathon 2026 ist auf der Webseite abrufbar.
So viel kostet die Bayern das schnelle Fahren
In Bayern startet die Verkehrssicherheitsaktion laut Ministerium am 15. April um 6 Uhr und endet am 16. April zur gleichen Zeit. Rund 2000 Polizistinnen und Polizisten sowie Kräfte der kommunalen Verkehrsüberwachung sind im Einsatz. Der Blitzermarathon ist Teil der europaweiten "Speedweek", initiiert vom Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpol.
Wer zu schnell unterwegs ist, muss mit teils deutlichen Bußgeldern rechnen. Wie hoch diese ausfallen, hängt davon ab, wo geblitzt wird und wie stark die Geschwindigkeit überschritten wurde.
Nach Angaben des ADAC kosten bis zu 10 km/h zu viel innerorts 30 Euro, außerorts 20 Euro. Wer innerorts 26 bis 30 km/h zu schnell fährt, muss mit 180 Euro, einem Punkt in Flensburg und unter Umständen einem Monat Fahrverbot rechnen.
Titelfoto: NEWS5 / Lars Haubner
